Leipzig zerlegt hoffenheim 5:0 und schiebt sich auf cl-kurs

20. März 2026, Red-Bull-Arena – 90 Minuten, die die TSG Hoffenheim in Albträumen verfolgen werden. RB Leipzig fegte den Champions-League-Konkurrenten mit 5:0 vom Platz und klettert vorläufig auf Rang drei der Bundesliga.

Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache: 17:2 Torschüsse zur Pause, 62 Prozent Ballbesitz, vier Tore in der ersten Hälfte. „Wir haben alles falsch gemacht, was man falsch machen kann“, sagte TSG-Coach Pellegrino Matarazzo nach Abpfiff. Seine Mannschaft begann zwar engagiert, doch nach 17 Minuten riss der Faden. Oliver Baumann parierte einen Schuss von Rômulo unzureichend, Brajan Gruda knallte die Abpraller-Hereingabe zum 1:0 unter die Latte.

Kopfball-krimi und gruda-doppelpack

Vier Minuten später dekorierte Christoph Baumgartner die Anzeigetafel erneut. David Raum schlug eine Flanke, die der Österreicher per Kopf versenkte – 2:0. Die Leipziger liefen weiterhin Tempo, Hoffenheims Pressing zerbrach wie Zuckerglas. Baumgartner selbst legte sich vor dem 3:0 den Ball per Brust ab und traf volley – ein Tor, das in den Zusammenschnitts-Videos der Saison nicht fehlen wird. Kurz vor dem Pausenpfiff schloss Gruda einen Konter ab, sein zweiter Treffer bedeutete die Vorentscheidung.

Die zweite Hälfte verflachte, doch die Leipziger ließen nicht locker. Rômulo schlug den Pfosten (65.), ehe Benjamin Henrichs per Linksaußen-Antritt und Flachschuss ins kurze Eck den 5:0-Endstand besiegelte. Die Gäste wirkten wie gelähmt, hatten in 90 Minuten nicht eine nennenswerte Chance.

Champions-league-ränge rücken näher

Champions-league-ränge rücken näher

Mit 56 Punkten springt RB Leipzig zumindest für 24 Stunden auf Platz drei und festigt seine Champions-League-Ambitionen. Die TSG bleibt bei 48 Zählern und rutscht auf Rang fünf. Für Hoffenheim wird es eng: Platz vier wäre nur noch bei Punktgewinn in den restlichen sieben Partien gesichert, der fünfte Rang reicht kaum, da die Bundesliga im UEFA-Ranking nicht unter den Top-Ligen liegt.

Die Leipziger reisen nun mit Rückenwind nach Bremen, während Hoffenheim gegen Mainz die Wunden lecken muss. Trainer Marco Rose lobte die „energische erste Halbzeit“, mahnte aber: „Wir haben noch nichts erreicht.“ Die Tabelle lügt nie – und nach diesem Klangspiel liegt Leipzig voll im Takt.