Lecce vor augen auf sassuolo: di francesco warnt vor stolz

Lecce steht vor einer Schlüsselpartie in der Serie A. Das Team von Trainer Eusebio Di Francesco gastiert am kommenden Montag bei Sassuolo und muss sich gegen einen gefährlichen Gegner behaupten. In der Pressekonferenz vor dem Spiel betonte Di Francesco die Wichtigkeit der Konzentration und die Notwendigkeit, sich nicht von der Euphorie der mitreisenden Fans blenden zu lassen.

Personalsituation: veiga und cheddira im fokus

Personalsituation: veiga und cheddira im fokus

Die Vorbereitung auf das Spiel gegen Sassuolo wird von einigen Fragezeichen überschattet. Veiga und Cheddira haben in Teilen mit der Mannschaft trainiert, ihre Einsatzbereitschaft ist noch ungewiss. „Es sind Zweifel, die ich im Hinblick auf das Spiel habe“, so Di Francesco. Sollten sie ausfallen, muss der Trainer alternative Lösungen finden.

Di Francesco betonte die Bedeutung der mentalen Stärke seines Teams. „Ich habe gesehen, dass die Mannschaft in das Spiel investiert, es gibt große Aufmerksamkeit von der gesamten Gruppe. Wir sind auf die Herausforderung fokussiert.“ Er forderte seine Spieler auf, sich auf die kleinen Details zu konzentrieren, die den Unterschied ausmachen können. Die Unterstützung der über 4000 mitreisenden Fans sei zwar wichtig, aber entscheidend sei die Leistung auf dem Platz.

Der Trainer sprach auch über seine persönliche Vergangenheit in Sassuolo. „Es gab eine wichtige Vergangenheit, sowohl für sie als auch für mich. Aber ich glaube, dass meine Gegenwart wichtiger ist. Ich konzentriere mich auf dieses Spiel, um meinen Jungen die Möglichkeit zu geben, sich bestmöglich auszudrücken.“ Er räumte ein, dass Ängste und Befürchtungen Teil des Menschseins sind, betonte aber, dass dieses Spiel das wichtigste der Saison sei und eine besondere Konzentration erfordere.

Di Francesco zeigte sich überzeugt, dass sein Team das Ziel erreichen kann. „Ich möchte es nicht auf persönlicher Ebene sehen, aber mein Ziel ist immer das der Mannschaft. Ich sehe einen großen Willen, das Endziel zu erreichen.“ Er betonte die Bedeutung dieses Ziels für ihn und den Verein und drückte den Wunsch aus, gemeinsam mit den Fans etwas Großes zu erreichen.

Die Frage nach Mut und Angst beantwortete der Trainer direkt: „Ängste dürfen uns nicht blockieren, sie sollen uns zusätzlich motivieren. Mut wird durch Handlungen vermittelt, die Ergebnisse erzielen.“ Er gestand ein, dass es naiv wäre, zu behaupten, keine Angst zu haben, betonte aber, dass Mut notwendig sei, um ein wichtiges Ergebnis zu erzielen. Die Einstellung im Training und die Leistung auf dem Platz seien entscheidend.

Bezüglich der Aufstellung nannte Di Francesco Gaspar als einen wichtigen Spieler, der trotz möglicher Startelf-Ausfällen eine wichtige Rolle spielen kann. Er sprach über die Flexibilität seiner Mannschaft und die Notwendigkeit, die richtigen Spieler für die jeweiligen Situationen zu finden. Siebert, als reiner Außenverteidiger, könne in dynamischen Spielsituationen Schwierigkeiten haben, sich zu öffnen, was die Wahl der Formation beeinflusst.

Sassuolo wurde als ein starker Gegner beschrieben, der sich den Punkten hart erarbeitet hat. „Berardi ist ein außergewöhnlicher Spieler, ein Leader auf dem Platz. Als er ein Junge war und bei mir spielte, war er in schwierigen Momenten der Bezugspunkt.“ Di Francesco betonte die Bedeutung von Idzes und Muharemovic und forderte seine Mannschaft auf, zusätzliche Motivationen zu zeigen. Gandelman, der in der letzten Zeit aufgrund von Beschwerden weniger Einsatzzeit hatte, sei auf dem Weg zurück zu alter Stärke und könne eine wichtige Rolle spielen. Coulibaly wird voraussichtlich von Beginn an spielen.