Lazio schlägt fiorentina: gila und cataldi glänzen

Das Spiel war kaum vorbei, da war die Botschaft klar: Maurizio Sarri hat bei Lazio wieder etwas zum Lächeln. Der Sieg gegen Fiorentina brachte nicht nur drei Punkte, sondern auch eine Reihe von Leistungen, die Hoffnung machen. Gila, Cataldi, Tavares und Dia überzeugten. Marusic dagegen enttäuschte auf ganzer Linie.

Gila und cataldi tragen lazio durch den abend

Mario Gila ist längst kein Geheimtipp mehr. Der Spanier zeigte erneut, warum Sarri so viel auf ihn setzt: kompromisslos in den Zweikämpfen, ruhig am Ball, immer im richtigen Moment am richtigen Ort. Neben ihm lieferte Danilo Cataldi im Mittelfeld eine der besten Partien der Saison ab. Kein überflüssiger Pass, kein Moment der Panik. Das ist das Lazio, das Sarri sich vorstellt.

Tavares und dia setzen die akzente nach vorne

Tavares und dia setzen die akzente nach vorne

Nuno Tavares war auf der linken Seite kaum zu stoppen. Der Portugiese sprintet, flankt, attackiert – er ist das Tempo, das Lazio braucht, wenn der Gegner tief steht. Boulaye Dia wiederum bewies, dass er nicht nur ein Joker ist. Er war präsent, beweglich und gefährlich. Kurz: einer der Besten auf dem Platz.

Marusic fiel deutlich ab

Marusic fiel deutlich ab

Aber es gab auch Schatten. Adam Marusic hatte einen dieser Abende, die man am liebsten vergessen würde. Zu langsam, zu unkonzentriert, zu oft auf der falschen Seite. Sarri wird das intern ansprechen müssen. Bei einem Spitzenklub reicht Mittelmäßigkeit nicht.

Palladino und das phänomen zappacosta

Auf der anderen Seite der Trennlinie: Raffaele Palladino und seine Fiorentina. Der Trainer kann sich auf einen Mann verlassen, der nie Schlagzeilen macht, aber immer liefert. Davide Zappacosta ist das Musterbeispiel eines Profis, der seinen Job ohne Aufhebens erledigt. Palladino weiß das. Und genau deshalb spielt er ihn.

Lazio bleibt in der Spur. Sarri hat seine Antworten bekommen – zumindest für diese Woche.