Laurence triumphiert: dramatisches finale in basauri!
Axel Laurence vom Team Ineos hat sich heute in Basauri einen knappen Sieg bei der dritten Etappe der Itzulia abgesichert. Ein nervenaufreibender Sprint, der von einer steilen Rampe im letzten Kilometer geprägt war, entschied die Tageswertung zugunsten des jungen Belgiers. Doch hinter dem Sieg Schatten: Ein Unfall eines Rettungswagens zwang einen wichtigen Fahrer zum vorzeitigen Ausstieg.

Ein verhängnisvoller rettungswagen und ein verärgerter teammanager
Die Stimmung im Soudal-Team war alles andere als gut, nachdem ein Rettungswagen einen Unfall verursachte, der den alavésischen Fahrer dazu zwang, das Rennen aufzugeben. Jürgen Foré, der Teammanager, äußerte seine Enttäuschung: “Es ist einfach frustrierend. Wir tun alles, um die Sicherheit zu gewährleisten, und dann passieren solche Dinge. Man muss die Konsequenzen tragen.” Der Vorfall überschattete einen ansonsten spannenden Tag im Baskenland.
Die Etappe, die in und um Basauri stattfand, war von taktischen Spielchen geprägt. Lange Zeit versuchte eine Ausreißergruppe, sich einen entscheidenden Vorsprung zu erarbeiten, doch die Konkurrenz ließ nicht locker. Die Fluchtgruppe formierte sich erst nach rund 90 Kilometern, als sich vierzehn Fahrer absetzten, darunter die erfahrenen Euskaltel Bizkarra und Lastra. Isaac del Toro vom UAE Team musste das Rennen jedoch frühzeitig beenden, nachdem er bei einem Sturz verletzt wurde. Ein unglücklicher Moment, der seine Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis zunichtemachte.
Die Entscheidung fiel im Sprint. Nach einem anstrengenden Anstieg und dem Zaratamo-Pass kämpften Laurence und Arrieta um den Sieg. Die Rampe in Basozelai stellte die Fahrer vor eine letzte Herausforderung, doch Laurence behielt die Oberhand und sicherte sich den Tagessieg. Paul Seixas, der bisher die Gesamtführung innehatte, konnte seinen Vorsprung verteidigen und bleibt an der Spitze der Gesamtwertung.
Die Itzulia neigt sich dem Ende entgegen. Mit Etappen in Galdakao (gestaltet von Igor Antón), Eibar und Bergara warten noch einige anspruchsvolle Prüfungen auf die Fahrer. Die Spannung steigt, die Favoriten müssen sich beweisen. Die Etappe endete ironischerweise auf einer Straße, die parallel zur des Dr. Landa verläuft – eine bizarre Fügung des Schicksals.
