Larsson fordert sommer-exit: „ich will neues ausprobieren“

Hugo Larsson schießt nach. Der 21-jährige Mittelfeldstratege von Eintracht Frankfurt hat die Transfergerüchte nicht nur bestätigt – er hat sie angezündet. „Ich bin neugierig, etwas Neues auszuprobieren“, sagte er im Interview mit Sveriges Radio und lieferte damit dem nächsten Sommer-Krach im Verein die Initialzündung.

Der körper revoltierte, der klub zögert

Die Saison war bislang ein Katalog der kleinen Katastrophen. Mandelentzündungen im Dauertakt, grippale Infekte, Leistungstiefs. Statt Deckung gab es öffentliche Rüge – ausgerechnet von seinem damaligen Förderer Dino Toppmöller. „Als Trainer schützt man normalerweise seine Spieler. Das tat er nicht“, kontert Larsson heute. Für den Schweden war es „der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte“. Der Club schwieg, die Spannung stieg.

Intern heißt es: Albert Riera setzt weiter auf ihn. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die sportliche Leitung um Markus Krösche rechnet sich für den Sommer mehrere „ernsthafte Anfragen“ aus, wie Transfer-Insider Fabrizio Romano bestätigt. Die Preisvorstellung: 60 Millionen Euro. Keine Fantasiezahl, sondern realistisch im Markt der kometenhaft gestiegenen Mittelfeld-Talente.

Toppmöllers nachfolger bleibt außen vor

Toppmöllers nachfolger bleibt außen vor

Larsson hat inzwischen ein Medikament gefunden, das die Mandelbeschwerden dämpft – ein Notpflaster bis zur OP im Juli. Die Operation plant er, bevor er den Koffer packt. Denn er weiß: Wer von Krankheit und Kritik gebeutelt wird, muss selbst für frischen Wind sorgen. Und Frankfurt? Der Verein schielt auf die Kasse, will aber das Gesicht wahren.

Sein Statement liefert die perfekte Bühne für Klubs wie Manchester United, Newcastle oder Paris – alle drei haben Scouts in den letzten Wochen intensiv bei SGE-Spielen notiert. Larsson selbst schaut nicht mehr zurück. „Wir werden sehen, ob es diesen Sommer etwas Konkretes gibt“, sagt er. Die Mandeln fliegen raus, die Koffer stehen bereit. Für Eintracht Frankfurt beginnt die heiße Phase früher als erwartet.