La chaux-de-fonds klammert molin bis 2027: playoff-held wird zum langfrist-plan

Die Bees haben sich ihre Playoff-Waffe gesichert: Emil Molin bleibt in La Chaux-de-Fonds – und das drei Jahre länger als erwartet. Der schwedische Stürmer unterschreibt bis 2027, obwohl er erst im Frühling aus Winterthur zugestoßen ist.

Elf punkte in neun spielen – das war nur der auftakt

Molin landete Ende Januar beim Abstiegskandidaten, zog die Kurve und schoss das Team fast im Alleingang in die Meisterschaftsrunde. Sein K.o.-Doppelpack gegen Visp am 17. März war kein Ausreißer, sondern die logische Folge eines Mannes, der in 45 Spielen für Winterthur 44 Punkte geholt hatte. Seit dem Wechsel teilt er sich die Torjägerkrone mit Toms Andersons – beide stehen bei sieben Playoff-Treffern.

Für HCC-Manager Pascal Müller ist die Verlängerung ein Statement: «Wir wollten nicht wieder von vorne anfangen. Emil hat gezeigt, dass er bereit ist, die Verantwortung zu übernehmen.» Müller spricht nicht vom «Kader», sondern von «Kultur», und Molin passt ins Bild: Er schreit nicht, er trifft – und lässt die Scheibe laufen, als wäre sie heiss.

Die rechnung hinter dem deal

Die rechnung hinter dem deal

Die Westschweizer dürfen nur zwei Ausländer stellen. Mit Molin und dem bereits verpflichteten Center-Transfer steht das Kontingent. Wer jetzt noch einen Import sucht, muss sich verabschieden. Das reduziert den Spielraum, erhöht aber die Durchschlagskraft. Molin kostet kein NHL-Gehalt, liefert aber fast NHL-Effizienz: Seine 1,22 Punkte pro Playoff-Spiel würden auch in der National League oben mitspielen.

Die Fans fragen sich laut Clubforen, ob der Vertrag eine Klausel für den Fall des Aufstiegs enthält. HCC schweigt, doch die Botschaft ist klar: Die Bees planen nicht mit dem Abstieg, sondern mit dem nächsten Angriff. Und Molin wird vorne mitführen – bis 2027, Stift unterschrieben, Schlittschuhe schon wieder gewetzt.