Kubacki vor dem aus? sponsoren-desaster droht dem skisprung-star
Schock in der Skisprungwelt
: Der polnische Top-Athlet Dawid Kubacki könnte seine Karriere vorzeitig beenden müssen. Der Verlust von zwei wichtigen Sponsoren hat die finanzielle Basis des 36-Jährigen ins Wanken gebracht – und die Zukunft ungewiss gemacht.Ein rückschlag nach dem anderen: was steckt hinter dem sponsoren-aus?
Wie das slowenische Portal vecer.com exklusiv berichtet, haben sowohl Manner als auch BWT, zwei der wichtigsten Unterstützer Kubackis, überraschend ihre Verträge aufgelöst. Manner prangte auf seinem Helm, BWT stellte ihm die Skier zur Verfügung. Dieser Dominoeffekt lässt den Polen in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die polnischen Medien spekulieren bereits über ein vorzeitiges Karriereende, was angesichts Kubackis Ambitionen für die kommende Saison einen bitteren Schlag wäre.
Kubacki selbst beteuert zwar noch seine Motivation: „Ich werde weiterhin springen. Ich bin nach wie vor motiviert und weiß, was ich nächste Saison machen will. Dann sehen wir weiter“, erklärte er im März gegenüber TVP Sport. Doch die Worte klingen angesichts der finanziellen Realität hohl. Die Frage ist, ob er ohne die Unterstützung von Sponsoren in der Lage sein wird, auf höchstem Niveau zu konkurrieren.

Rettung aus slowenien? slatnar als möglicher retter in der not
Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Kubacki könnte eine Rettung aus Slowenien erhalten. Laut vecer.com besteht reges Interesse des slowenischen Ski-Herstellers Slatnar an einer Zusammenarbeit. Das Unternehmen, das auch Kubackis Konkurrenten Anze Lanisek ausrüstet, könnte dem Polen einen dringend benötigten Ausweg bieten. Die Verbindung zwischen Kubacki und Lanisek ist besonders, nachdem dieser im März 2022 Kubacki bei einem Skifliegen in Planica mit einem Pappbild würdigte, als dieser aufgrund der Krankheit seiner Frau aussetzen musste. Eine Geste der Fairness und des Sportsmanship, die nun möglicherweise zu einer sportlichen Partnerschaft führen könnte.
Dawid Kubacki blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück: WM-Titel 2019 auf der Normalschanze, Team-Weltmeistertitel 2017, Olympia-Bronze 2018 und 2022 (ebenfalls auf der Normalschanze) sowie der Triumph bei der Vierschanzentournee 2019/20. Ob er diese Erfolgsgeschichte fortsetzen kann, hängt nun von der Entscheidung Slatnars ab. Die Skisprungwelt hält den Atem an.
Die Situation ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Kubackis Leidenschaft und sein Können sind unbestritten. Ob er nun einen neuen Partner findet, der an ihn glaubt, wird entscheidend sein für seine Zukunft im Skisprung.