Kroos warnt vor elfenbeinküste – und sieht deutschland schon als weltmeister!

Rio de Janeiro bebt, und nicht nur wegen der Hitze! Toni Kroos, der Maestro im Mittelfeld und Weltmeister von 2014, hat vor dem zweiten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste eine deutliche Warnung ausgesprochen, gleichzeitig aber sein unerschütterliches Vertrauen in den erneuten Triumph der Mannschaft bekräftigt. „Wir müssen uns physisch messen können, Zweikämpfe gewinnen und Konter unterbinden – nur dann haben wir die Chance zu bestehen“, so Kroos in seiner TikTok-Sendung „Kroos und Kroos: Die WM unter der Lupe“.

Die elfenbeinküste: kein spaziergang für den weltmeister

Das Duell am Samstag (22:00 Uhr, ZDF und MagentaTV) gegen die Elfenbeinküste, nach dem klaren 7:1 gegen Curacao, stellt eine völlig andere Herausforderung dar. Kroos betonte, dass er „ein anderes Kaliber“ erwartet, während er gleichzeitig die überlegene Spielstruktur und fußballerische Klasse der deutschen Mannschaft hervorhob. Doch er warnt: „Wir werden viele Ballverluste haben, weil wir den Ball viel haben werden. Da müssen wir gewappnet sein, denn die Elfenbeinküste ist physisch stark und hat schnelle Spieler.“

Die Stärke der deutschen Offensive ist für Kroos der Schlüssel zum Erfolg. „Die Qualität ist so hoch, dass die Elfenbeinküste über 90 Minuten nicht alles verteidigen kann.“ Sein Tipp: Ein 3:1-Sieg, der die vorzeitige Qualifikation für die K.o.-Runde bedeuten würde. Ein Szenario, das die Fußballwelt in Atem halten wird.

Kroos

Kroos' powerranking: england auf dem vormarsch

Neben der DFB-Auswahl hat Kroos im „Powerranking“ inzwischen auch England in die Top Drei gerückt. „Ich hatte sie vorher nicht so auf der Rechnung, aber jetzt sehe ich ein komplett verändertes England im Vergleich zur EM 2024, wo sie zu Unrecht ins Finale gekommen sind. Das war wie Tag und Nacht.“ Die Schwächen Englands liegen lediglich in der Torwartposition und bei den Innenverteidigern.

Auch Frankreich, der WM-Zweite von 2022, wurde von Kroos unter die Lupe genommen. Gegen Senegal (3:1) zeigten die Franzosen eine „super ungenaue, super schläfrige“ Leistung in den ersten 50 Minuten. Dennoch räumt Kroos ein: „Das einzige, was mir ein bisschen abgeht, ist die fußballerische Komponente im zentralen Mittelfeld. Ansonsten hat Frankreich alles, um nach wie vor Favorit zu sein.“

Die kommenden Tage werden zeigen, ob Kroos' Einschätzungen sich bewahrheiten. Fest steht: Mit seiner Expertise und seinem unerschütterlichen Glauben an die deutsche Mannschaft hat der ehemalige Mittelfeldspieler die Erwartungen an das Team weiter angefacht und die Spannung vor dem entscheidenden Gruppenspiel erhöht. Die Welt schaut gespannt zu, ob Deutschland den Weg zum erneuten WM-Titel ebnen kann – und ob Kroos' Vorhersage eintrifft.

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