Spanien zündet nächste stufe: donnerstag gegen saudi-arabien droht die vorentscheidung

Atlanta brodelt. Nach dem lockeren Auftaktsieg gegen Cabo Verde schickt sich Spanien an, schon am Sonntag den Einzug in die K.o.-Runde zu perfektieren. Um 18.00 Uhr deutscher Zeit trifft die Furia Roja im Mercedes-Benz Stadium auf Saudi-Arabien, jene Elf, die 2022 noch Argentinien blamierte und Trainer Lionel Scaloni fast zur Kündigung trieb.

Donis plant die überraschung nummer zwei

Grieche Georgios Donis hat seine Grünen in nur zwei Trainingslagern zu einer kompakten Wand umgeschmiedet. Drei Trainingseinheiten unter Flutlicht, drei Videostunden mit Messi-Fehlpässen – der Plan ist klar: frühes Pressing, lange Bälle auf den 1,94-Meter-Sturmriesen Firas al-Buraikan. Die Statistik? Keine Begegnung zwischen beiden Nationen seit dem Confed-Cup 2006. Spanien gewann damals 1:0, Tor durch David Villa. Das sagt heute niemandem mehr viel.

Die Kader-Nachrichten kommen direkt aus dem Camp in Brookhaven. Mikel Oyarzabal trainierte nach seiner Knieprellung individuell, soll aber von Anfang an ran. Luis de la Fuente rotiert dennoch: Aleix García rückt für Rodri ins defensive Mittelfeld, Nico Williams darf links statt Lamine Yamal beginnen. Der 17-Jährige? Er kommt erst in der 60. Minute, wenn die Araber die Beine schwer werden.

Uruguay lauert bereits im hintergrund

Uruguay lauert bereits im hintergrund

Der Blick geht schon weiter. Am 27. Juni, 2.00 Uhr Ortszeit, wartet Uruguay im Estadio Akron von Guadalajara. Eine Partie, die bei einem Ausrutscher gegen die Saudis plötzlich zum Gruppenfinale mutiert. De la Fuente will diese Rechnung gar nicht erst aufgehen. Seine Devise: „Drei Punkte, sauberes Spiel, keine Gelben für Carvajal und Le Normand – dann können wir planen.“

Wer nicht ins Stadion fliegt, schaltet La 1 oder DAZN ein. Radio MARCA liefert ab 16.00 Uhr Spieltagsatmosphäre, MARCA.com tickert jede Balleroberung. Nach Abpfiff gibt’s die emotionale Kabinenrede, die analytische Zerlegung und jene Szene im Video, die morgen alle reden wird. Drei Tage später könnte Spanien schon für das Achtelfinale buchen – und Atlanta zur Roten Festung erklären.