Kristensen kehrt zurück: däne verlässt eintracht für heimatklub!
Schock in Frankfurt: Rasmus Kristensen, der stets mit Leidenschaft die rechte Seite der Eintracht verteidigte, kehrt in seine dänische Heimat zurück. Der Rechtsverteidiger hat sich für einen Wechsel zum FC Midtjylland entschieden – ein Abschied, der die Fans der Frankfurter deutlich überrascht.

Ein leader verlässt die commerzbank arena
Zwei Jahre lang war Kristensen ein fester Bestandteil der Eintracht-Defensive und entwickelte sich schnell zu einem Publikumsliebling. Seine aggressive Spielweise und sein unbedingter Siegeswille machten ihn zu einem wichtigen Faktor für den Erfolg der Mannschaft. Dass er nun den Verein verlässt, hinterlässt eine große Lücke, sowohl sportlich als auch menschlich.
Sportvorstand Markus Krösche äußerte sich verständnisvoll über den Wunsch des Dänen: „Rasmus ist ein Familienmensch, dem die Nähe zu seinen Liebsten sehr wichtig ist. Wir hätten ihn gerne gehalten, respektieren aber seinen Wunsch nach einer Rückkehr in die Heimat.“ Der Transfer soll die Eintracht rund fünf bis sechs Millionen Euro einbringen – eine beträchtliche Summe, die es zu reinvestieren gilt.
Doch was bedeutet dieser Abgang für die Kaderplanung der Eintracht? Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger beginnt sofort. Youngster Elias Baum, der bisher eher in den Hintergrund gedrängt wurde, könnte nun seine Chance erhalten, sich im Profibereich zu beweisen. Auch Nnamdi Collins wird in den Überlegungen des Trainers eine Rolle spielen, obwohl auch er als möglicher Verkaufskandidat gehandelt wurde.
Kristensen selbst betonte, dass sein Abschied keine Entscheidung gegen die Eintracht war: „Dieser Verein ist mir ans Herz gewachsen, aber ich möchte wieder in Dänemark leben und meine Karriere dort fortsetzen. Mein Sohn ist in Frankfurt geboren – das verbindet uns für immer mit dieser tollen Stadt.“
Es bleibt abzuwarten, wie die Eintracht die entstandene Lücke schließen wird und ob Baum oder Collins die Rolle des Rechtsverteidigers übernehmen können. Klar ist: Der Abgang von Rasmus Kristensen ist ein herber Verlust für die Frankfurter und stellt die Verantwortlichen vor eine neue Herausforderung.
