Klaus schäfer: madrid wirft city raus – haaland-versagen und guardiolas albtraum
Real Madrid hat Manchester City wieder einmal den Stecker gezogen. Mit dem 2:1 im Etihad Stadium schickte der spanische Rekordmeister die Citizens erneut vorzeitig nach Hause. Eine frühe Rote Karte gegen Bernardo Silva (20.) und zwei Treffer von Vinicius Junior reichten, um Pep Guardiolas Team in die Knie zu zwingen.
Silva fliegt, vinicius trifft – citys albtraum beginnt
Die Partie startete furios. City drückte, Madrid konterte. Doch dann die 20. Minute: Silva stoppt den Ball auf der Linie – mit dem Oberarm. Schiedsrichter Clement Turpin zückt Rot, Vinicius verwandelt den fälligen Strafstoß. 0:1, 0:4 im Gesamtscore. Die Luft war raus, trotz aller Bemühungen.
Erling Haaland glich zwar vor der Pause aus, doch selbst in Unterzahl fehlte City die letzte Konsequenz. Jeremy Doku und Rodri scheiterten, Guardiola stellte um, nahm Haaland raus – das war’s. Vinicius traf in der Nachspielzeit zum 2:1-Endstand. Madrid zieht ins Viertelfinale ein, City muss wieder früh packen.

Guardiolas system kollabiert – madrids killerinstinkt siegt
Was bleibt, ist ein Bild des Scheiterns. Guardiolas tiki-taka-Variante funktionierte nicht gegen Madrids kompakte Defensive und brutale Effizienz. Carlo Ancelotti, der Meister der Nadelstiche, setzte erneut auf Rüdiger und Valverde – sie lieferten die Stabilität, die City vermissen ließ.
Für City ist es das dritte Aus in Folge gegen Madrid. Ein Trend, der Fragen aufwirft. Ist das Projekt Guardiola am Ende? Oder ist Madrid einfuc̈h ein mentales Problem, das sich nicht mit Geld lösen lässt?
Im Viertelfinale wartet nun der Sieger aus Bayern gegen Atalanta. Die Münchner führen 6:1 aus Bergamo – ein echtes Endspiel steht bevor. Für Madrid geht die Reise weiter. Für City beginnt die Saison der Selbstzweifel.
