Kitesurf-weltmeisterschaft: spanien fordert die favoriten heraus!
Viana do Castelo, Portugal – Die Weltelite des Formula Kite steht ab diesem Montag vor einer neuen Herausforderung. Die portugiesische Küstenstadt ist Austragungsort der Weltmeisterschaft, bei der Gisela Pulido und das spanische Team um Álex Climent, Marcelo Cairo und Leo Collado alles geben wollen. Doch die Konkurrenz ist hart.
Pulido mischt im kampf um die qualifikation für los angeles
Gisela Pulido, die einzige spanische Starterin im Frauenbereich, befindet sich in einer Phase der Entwicklung. „Ich habe ein paar Sessions gehabt, um das Material anzupassen und das Revier kennenzulernen. Nach einer längeren Pause, die durch die Kombination mit Twintip und Big Air entstanden ist, ist es gut, das Gefühl wiederzufinden“, erklärt die Katalanin. Ihr Ziel ist es nicht primär, um das Podest zu kämpfen, sondern die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles voranzutreiben und gleichzeitig die Leidenschaft für den Sport zu genießen.
Die Konkurrenz im Frauenbereich ist denkbar hoch. Die Französin Lauriane Nolot, Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 und aktuelle Siegerin des Trofeo Princesa Sofía Mallorca by FERGUS Hotels, gilt als eine der größten Herausforderungen. Auch die Amerikanerin Daniela Moroz, sechsfache Weltmeisterin, ist eine ernstzunehmende Gegnerin. Die Spannung ist also garantiert.

Die männer kämpfen sich ins rennen
Im Männerbereich, in dem 53 Athleten um die Medaillen kämpfen werden, setzen die spanischen Starter Cairo, Climent und Collado auf harte Arbeit und mentale Stärke. Toni Colomar, der Trainer des spanischen Teams, weiß, dass noch ein weiter Weg vor ihnen liegt. „Die Jungs haben hart gearbeitet, aber sie sind sich bewusst, dass sie noch Luft nach oben haben.“
Zu den Favoriten im Männerbereich zählen der Singapurer Max Maeder, der bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 Bronze gewann, der Italiener Riccardo Pianosi, aktueller Jugendweltmeister und Vize-Weltmeister beim Sofía-Cup, der Österreicher Valentin Bontus, der amtierende Olympiasieger, und der Slowene Toni Vodisek, der bei den letzten Olympischen Spielen die Silbermedaille gewann. Das Feld ist also international besetzt und verspricht spannende Rennen.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob die spanischen Kitesurfer ihren Konkurrenten Paroli bieten können. Ein Sieg wäre nicht nur eine sportliche, sondern auch eine moralische Triumphe für das Team.
