Kirk trifft – doch großbritannien patzt bei wm-debüt
Zürich – Ein früher Treffer von Liam Kirk konnte das Debakel nicht verhindern: Großbritannien musste bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz eine deutliche Niederlage gegen Österreich hinnehmen. Das Team des Aufsteigers verlor mit 2:5 und zeigte vor allem in der Defensive deutliche Schwächen.

Del-torschützenkönig im vermeintlichen durchbruch
Der deutsche Eishockey-Meister Eisbären Berlin kann sich vorerst nicht auf das Können seines Top-Stürmers verlassen. Liam Kirk, der in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) als Torschützenkönig hervorging, traf zwar zum zwischenzeitlichen 2:3 in der 17. Minute, doch es war zu wenig, um das Blatt zu wenden. Der 26-Jährige, der seit 2024 für die Eisbären spielt, hatte bereits bei der WM 2021 seine Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt.
Die österreichische Mannschaft, die im Vorjahr überraschend das Viertelfinale erreichte, präsentierte sich in Zürich deutlich verbessert. Peter Schneider erzielte zwei Treffer und war damit einer der entscheidenden Faktoren für den Sieg. Die Defensive Großbritanniens hingegen ließ zu viele Fehler zu und ermöglichte es den Österreichern, sich immer wieder in Schussposition zu bringen.
Die Diskrepanz in der Leistung war offensichtlich. Während die Österreicher ihre Chancen konsequent nutzten, wirkte Großbritannien oft unorganisiert und kraftlos. Die Niederlage stellt das Team von Bundestrainer Harold Kreis vor eine große Herausforderung, insbesondere angesichts der anstehenden Spiele gegen Deutschland und andere starke Nationen in der Vorrundengruppe A.
Die Zuschauerzahlen sprechen eine deutliche Sprache: 1,47 Millionen verfolgten die deutsche Niederlage vor sechs Stunden. Ein Zeichen dafür, dass das Interesse am Eishockey in Deutschland weiterhin groß ist, auch wenn die Ergebnisse nicht immer stimmen. Die NHL bestrafte derweil Vegas wegen Verstößen gegen Medienrichtlinien – ein weiterer Beweis für die hohe Bedeutung von Medienkompetenz im Sport.
