Kink zittert vor dem podium, randby feiert doppelpack: ibu cup liefert drama in lake placid
Julia Kink stand vor dem Sprung aufs Podium, doch fünf Schießfehler warfen die 22-Jährige auf Rang vier zurück. Gro Randby wiederholte in Lake Placid ihren Sprint-Triumph und schraubt sich mit dem zweiten Sieg in die Köpfe der Weltcup-Planer. Die Deutsche hatte 2:07,1 Minuten Rückstand, ein Krümelholz und ein Nachlader hätten gereicht.
Die schwedinnen schießen sich ins mittelfeld
Sara Andersson und Johanna Skottheim schaufelten sich mit drei respektive einem Fehler auf die Plätze zwei und drei. Dahinter kämpfte Kink allein gegen die Uhr, konnte aber nichts mehr ausrichten. Die Uhr stoppte bei 44,9 Sekunden bzw. 1:59,9 Minuten Rückstand – zu viel, um Randbys Vorsprung noch zu vernichten.
Lena Hanses bestätigte ihre Sprint-Form und landete als beste Deutsche hinter Kink auf Rang sieben. Hanna Kebinger räumte trotz vier Fehlern vom 28. auf den 12. Platz auf, Mareike Braun und Marina Sauter schoben sich auf 18 und 23. Damit lieferten die DSV-Damen ein solides Gesamtergebnis ab, das der Verband mit Genugtuung zur Kenntnis nimmt.

Riethmüller liefert den männlichen kontrapunkt
Während die Frauen um Sekunden zitterten, ritt Danilo Riethmüller bei den Männern eine Solo-Vorstellung. Der Deutsche feierte einen ungefährdeten Verfolgungssieg und unterstrich die breite Qualität des deutschen Nachwuchses. Bis zum 7. März bleibt der IBU Cup in den USA, die Frauen haben noch Sprint, Massenstart und Mixed-Wettbewerb vor der Brust.
Die Frist wird knapp: Wer jetzt nicht zulegt, verpasst möglicherweise den Anschluss an die Weltcup-Truppe. Randby hat ihren Namen in den Kalender geschrieben, Kink muss nachlegen. Die Saison neigt sich dem Ende zu, die Uhren ticken für alle.
