Kein kapitän für die mets: steve cohen setzt ein klares zeichen

Keine kapitänsbindung bei den new york mets

Steve Cohen, Eigentümer der New York Mets, hat eine klare Ansage gemacht: Solange er der Besitzer des Teams ist, wird es keinen Mannschaftskapitän geben. Dies beendet Spekulationen, dass Francisco Lindor eines Tages diese Ehre zuteilwerden könnte. Cohen äußerte sich vor dem ersten vollständigen Training des Teams im Frühjahr und betonte, dass er die Entscheidung getroffen habe, da er glaubt, dass die Dynamik innerhalb der Umkleidekabine einzigartig sei und sich jedes Jahr neu entwickeln sollte.

Historie der mets-kapitäne

Historie der mets-kapitäne

In der Geschichte der Mets gab es bisher vier offizielle Kapitäne: Keith Hernandez (ab 1987), Gary Carter, John Franco und David Wright. Seit Wrights Rücktritt im Jahr 2018 ist die Position vakant. Viele sahen in Lindor den nächsten logischen Kandidaten, was auch durch eine kurze Video-Hommage des Teams bestätigt wurde, die jedoch später gelöscht wurde.

Cohens philosophie: die umkleidekabine soll sich selbst organisieren

Cohens philosophie: die umkleidekabine soll sich selbst organisieren

Cohen erklärte, dass er schon seit dem Kauf der Mets im November 2020 der Meinung ist, dass die Ernennung eines Kapitäns unnötig ist. Er möchte, dass sich das Team jedes Jahr selbst organisiert und die Führung intern entwickelt. Er wies darauf hin, dass es in der Major League Baseball generell ungewöhnlich ist, einen Kapitän zu ernennen.

Mendoza sieht keinen bedarf an gesprächen mit lindor

Mendoza sieht keinen bedarf an gesprächen mit lindor

Carlos Mendoza, der Manager der Mets, sieht keinen Bedarf, mit Lindor über die Entscheidung zu sprechen. Er betonte, dass die Organisation in dieser Hinsicht konsequent vorgegangen ist und stattdessen auf eine Vielzahl von Führungsspielern setzt. “Ich möchte nur, dass er er selbst ist. Sein Job ist es, Shortstop für die New York Mets zu spielen”, so Mendoza.

Frustration über fehlenden erfolg

Frustration über fehlenden erfolg

Cohen äußerte seine Frustration über die fehlenden Titel. Er hatte gehofft, innerhalb von drei bis fünf Jahren nach seinem Amtsantritt die erste World Series seit 1986 zu gewinnen. Obwohl das Team in jeder Saison zu den Top zwei in Bezug auf das Gehaltsbudget gehörte, konnte dieser Erfolg bisher nicht erzielt werden. Er bezeichnete die Situation als “ärgerlich” und betonte sein Engagement für das Team und die Fans.

Drastische umstrukturierung im offseason

Drastische umstrukturierung im offseason

Nach einer enttäuschenden Saison 2025, in der die Mets die Playoffs nur knapp verpassten (83-79), entschied sich das Management für einen radikalen Umbruch. Die vier langjährigen Leistungsträger Brandon Nimmo, Pete Alonso, Jeff McNeil und Edwin Diaz wechselten zu anderen Teams. Sie wurden unter anderem durch Bo Bichette, Jorge Polanco, Marcus Semien und Luis Robert Jr. ersetzt. Zudem wurde Freddy Peralta von den Milwaukee Brewers verpflichtet, um die Starting Rotation zu verstärken.

Neue hoffnung und ein blick nach vorn

Cohen räumte ein, dass es persönlich schwerfällig war, sich von den langjährigen Spielern zu verabschieden, betonte aber gleichzeitig seine Begeisterung für die neuen Möglichkeiten und die Qualität der neu verpflichteten Spieler. Er hofft, dass die Fans von den Veränderungen begeistert sein werden und dass das Team in diesem Jahr erfolgreich sein wird. Er versicherte, dass er alles daran setzen wird, die Mets wieder zu einem Titelanwärter zu machen.