Juventus stürmt udine: spalletti setzt auf yildiz, runjaic antwortet mit zaniolo
20.45 Uhr, Bluenergy Stadium: Die Serie A liefert am Samstagabend ihr letztes Feuerwerk der 29. Spielzeit. Juventus reist mit dem Aufwind der jüngsten Erfolge nach Friaul, Udinese will die eigene kleine Serie von zwei ungeschlagenen Partien ausbauen. Die Startelfen sind keine Mutprobe mehr, sondern ein Statement.
Runjaic vertraut der 3-4-2-1-Formation, die zuletzt funktionierte. Okoye im Kasten, vor ihm ein Dreierblock aus Ehizibue, Kabasele und Kristensen. Die Flügelzange bilden Ekkelenkamp links und Kamara rechts, im Zentrum sorgen Karlstrom und Zarraga für Balance. Hinter der Spitze Davis wirbeln Zaniolo und Atta – ein Duo, das Verteidiger in Bewegung hält und Lücken sucht.

Spalletti rotiert, aber nicht am tor
Perin behält den Kasten, trotz der Rückkehr von Szczęsny. Das sagt alles über den aktuellen Vertrauensvorschuss. Vor ihm steht eine Viererkette mit Kalulu, Bremer, Kelly und Cambiaso. Die Doppelsechs Locatelli/Thuram soll Übergewicht im Mittelfeld erzeugen. Dahinter lauert McKennie, links Conceiçao, rechts Boga. Die Spitze gehört Yildiz – 19 Jahre alt, 1,85 m, unangenehm schnell. Ein Teenager, der schon jetzt die taktische Landkarte verändert.
Die Zahlen? Juventus kassierte in den letzten drei Auswärtsspielen nur einen Gegentreffer, Udinese erzielte in den letzten beiden Heimpartien vier Tore. Die Prognose lautet: frühes Pressing der Hausherren, aber sobald die Alte Dame den Rhythmus findet, droht Gefahr von jeder Flanke. Die Luftlinie zwischen Yildiz und Davis entscheidet möglicherweise schon in der ersten Viertelstunde, wer die Nacht in die eigene Richtung lenkt.
Kick-off in zwei Stunden. Die Temperaturen sinkt, die Nervosität steigt – und mit ihr die Chance, an einem März-Samstag die Meisterschaft wieder spannender zu machen.
