Juventus plantiert stars: spalletti peitscht bianconeri zu titeljagd!
Turin bebt! Juventus Turin, unter der Leitung von Luciano Spalletti, schaltet hoch in den Transfermarkt ein und peilt mit einer ambitionierten Kaderverstärkung bereits die Scudetto-Saison 2026/27 an. Damien Comolli, der neue Vorstand, lässt keine Zweifel daran, dass die Alte Dame ernstzunehmende Ambitionen hat – und das trotz eines bereits starken Kaders.
Neuzugänge statt revolution: comolli setzt auf qualität
„Wir werden keine Revolution erleben“, betonte Comolli bei einem Besuch in Pinerolo, wo er die Juventus One, die Behindertensport-Mannschaft des Vereins, anfeuerte. „Ohne eine solide Basis aus guten Spielern hätten wir keine durchschnittliche Punktzahl von zwei Punkten pro Spiel erreicht. Wir brauchen gezielte Verstärkungen, die auch unsere jungen Talente fördern – unabhängig vom Alter.“ Die Strategie ist klar: Zwei bis drei Top-Transfers, idealerweise ablösefrei, sollen die Mannschaft auf ein neues Level heben.
Gerüchte über potenzielle Neuzugänge schwelen bereits. Alisson Becker, der 33-jährige Torwart von Liverpool, soll bereits eine Zusage gegeben haben. Noch größer ist die Hoffnung auf Bernardo Silva vom Manchester City, dessen Vertrag in Kürze ausläuft. Doch die Konkurrenz ist groß: Auch der FC Barcelona und die MLS buhlen um den portugiesischen Mittelfeldspieler.
Comolli zeigte sich überrascht, dass bisher kein Spieler die Champions-League-Qualifikation als Bedingung für einen Wechsel gestellt habe. „Die Spieler wollen zur Juventus kommen, weil es die Juventus ist“, erklärte er mit einem Augenzwinkern. Die Stime für Bernardo Silva ist groß, obwohl der Portugiese auch ohne Titel bereits zu den besten Spielern der Welt zählt. Comolli sucht nicht nur nach Erfolgsgaranten, sondern nach Charakteren mit Persönlichkeit, die die jungen Spieler voranbringen.

Vlahovic-poker und locatelli-loyalität
Neben Neuzugängen beschäftigt die Juventus auch die Verlängerung bestehender Verträge. Dusan Vlahovic steht vor einem Vertragsende, und die Verhandlungen laufen. „Der Sportdirektor Ottolini hat bereits Gespräche mit Dusan geführt“, so Comolli. „Erwarten Sie keine schnelle Entscheidung, aber wir hoffen auf interessante Neuigkeiten.“
Ein positiveres Signal gibt es bei Manuel Locatelli, dem Kapitän, der die enorme Erwartungshaltung bei der Juventus hautnah erlebt hat. „Bei uns kommen Großväter, Väter und Söhne, die große Legenden wie Sivori, Platini, Del Piero und Ronaldo gesehen haben“, erklärte Locatelli. „Das ist keine Last, sondern eine Stärke.“

Spalletti fordert: „wir wollen gewinnen!“
Luciano Spalletti, der neue Trainer, setzt die ambitionierten Ziele von Comolli fort. „Wir sind nicht anders, wir wollen gewinnen“, sagte er. Seine Bilanz seit seinem Amtsantritt Ende Oktober ist beeindruckend: 48 Punkte aus 24 Spielen. „Das ist ein gutes Ergebnis für Platz zwei oder drei, aber es reicht nicht für den ersten“, räumte Comolli ein. Die kommenden sechs Spiele werden entscheidend sein, um den Kampf um die Champions-League-Plätze zu gewinnen. Der Trainer fordert von seiner Mannschaft alles, um die Herausforderung anzunehmen.
Die Juventus Turin ist bereit, in die neue Saison zu stürmen – mit einem neuen Kader, einem neuen Trainer und einer alten Tradition: dem Streben nach Erfolg.
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