Jaekel fordert fokus: fcm will klassenerhalt mit neuem wind

Magdeburg – Peer Jaekel hat seine Ankunft beim 1. FC Magdeburg mit klaren Botschaften und einem unmissverständlichen Anspruch an alle Beteiligten eingeläutet. Der neue Sportdirektor will den Fokus voll und ganz auf das Ziel Klassenerhalt legen und fordert von jedem Spieler und jedem Mitarbeiter absolute Konzentration.

Trainerduo erhält rückendeckung

Bei seiner Vorstellung am Mittwoch ließ Jaekel keine Zweifel daran, dass er von allen „Protagonisten“ eine bedingungslose Unterordnung unter das Teamaus richtet erwartet. „Ich habe gefordert, dass sich jeder dem Ziel des Klubs unterordnet und alles dafür tut, dass wir gemeinsam erfolgreich sein können“, erklärte der 43-Jährige.

Doch es geht nicht nur um die Einsatzbereitschaft auf dem Platz. Jaekel betonte, dass die mentale Stärke eine entscheidende Rolle spielt. „Wenn das jeder tut, bin ich davon überzeugt, dass wir auch die nächsten Wochen erfolgreich bestreiten“, so Jaekel. Die Zeit für Selbstmitleid und Schuldzuweisungen ist vorbei. Stattdessen gilt es, sich unmittelbar nach Spielende auf die kommende Aufgabe zu fokussieren und aus Fehlern zu lernen.

Jaekel selbst wird den FCM-Kader künftig nicht nur aus der Kabine, sondern auch vom Spielfeldrand aus betreuen. Neben der taktischen Einschätzung will er auch die Spieler mental unterstützen und verstärken. „Das bedarf psychologischer Betreuung, aber das traue ich mir zu“, erklärte er. Er sieht hier eine Chance, die Mannschaft noch widerstandsfähiger zu machen.

Vertrauen in das trainerteam

Vertrauen in das trainerteam

Besonders hervorzuheben ist Jaekels Vertrauen in das aktuelle Trainerduo Petrik Sander und Pascal Ibold. „Am Ende macht das Trainerteam in der aktuellen Konstellation einen sehr, sehr guten Job“, lobte er und wies auf die vier Punkte aus den jüngsten Partien hin. Die Arbeit des Duos gibt ihm ein „gutes Gefühl“ und er kann sich gut vorstellen, auch über diesen Sommer hinaus mit ihnen zusammenzuarbeiten. Die Kaderplanung wird aber bereits jetzt vorangetrieben, trotz des primären Ziels Klassenerhalt. Der FCM arbeitet zweigleisig, um für jedes Szenario gewappnet zu sein.

Ein Blick auf die Verträge der Spieler zeigt, dass die meisten liganunabhängig sind. Nur bei ein oder zwei Spielern besteht hier noch Handlungsbedarf. Jaekel kündigte an, die „Achsenbildung“ im Kader zu forcieren, was ein großes Thema werden wird. Die Chance auf eine Beförderung vom Sportdirektor zum Sport-Geschäftsführer hängt dabei ganz von Jaekels eigener Leistung ab, so Aufsichtsratschef Lutz Petermann. Die kommenden sieben Wochen werden entscheidend sein, um die Verantwortlichen des FCM zu überzeugen und die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Die Mission Klassenerhalt ist also nicht nur für den Verein, sondern auch für Jaekel selbst von zentraler Bedeutung. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob er die Aufgabe meistern und seinen Aufstiegskurs fortsetzen kann.