Inter und milan: uefa-segen ebnet weg für neue transfers!
Mailand bebt – und zwar im positiven Sinne! Inter und Milan haben die Hürde der UEFA überwunden und den Settlement Agreement verlassen. Das bedeutet: Die Mailänder Klubs haben ihre finanzielle Lage stabilisiert und können nun mit frischem Wind in die Transferperiode starten. Doch was bedeutet das konkret für die Fans und die Liga?
Die bilanz: von defiziten zu gewinnen
Noch vor wenigen Jahren kämpften Inter und Milan mit immensen Defiziten, die zwischen 2019 und 2022 kumuliert auf satte 835 Millionen Euro anliefen. Doch unter dem Druck der UEFA und durch umsichtige Finanzpolitik haben beide Klubs eindrucksvoll bewiesen, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht haben. Inter schaffte es sogar, im vergangenen Jahr erstmals seit Langem einen Gewinn zu verbuchen. Das ist nicht nur ein Zeichen für wirtschaftliche Stabilität, sondern auch eine Grundlage für zukünftige Investitionen.
Die Roma hingegen sah sich mit einer leichten Strafe und der Auflage konfrontiert, bis Juni Plusvalenzen vorweisen zu müssen. Ihr Weg zur finanziellen Gesundung ist noch nicht so weit fortgeschritten wie der ihrer Mailänder Konkurrenten.

Was bedeutet das für den transfermarkt?
Der wichtigste Punkt: Der Ausstieg aus dem Settlement Agreement bedeutet nicht, dass Inter und Milan plötzlich unbegrenzt Geld ausgeben können. Die UEFA behält die Klubs weiterhin im Auge und die sogenannten „Football Earnings Rules“ müssen eingehalten werden. Das bedeutet, dass die Vereine im Zeitraum von 2023 bis 2025 eine maximale Verlustgrenze von 60 Millionen Euro nicht überschreiten dürfen.
Dennoch eröffnet der UEFA-Segen Inter und Milan deutlich mehr Handlungsspielraum. Insbesondere Inter, das in den vergangenen Jahren aufgrund der finanziellen Einschränkungen gezwungen war, kreative Lösungen zu finden, kann nun verstärkt in den Kader investieren. Es bleibt abzuwarten, ob die Nerazzurri von dieser Möglichkeit Gebrauch machen werden, um ihre Position in der Serie A und der Champions League weiter zu festigen.
Milan hingegen muss mit der Tatsache leben, dass die Champions League-Prämien in den nächsten zwei Jahren fehlen werden. Das schränkt zwar die finanziellen Möglichkeiten ein, doch die Rossoneri haben in den vergangenen Transferperioden bewiesen, dass sie auch mit einem begrenzten Budget erfolgreich sein können.
Die Entscheidung der UEFA ist ein deutliches Zeichen: Wer die Regeln einhält und eine nachhaltige Finanzpolitik betreibt, kann im europäischen Fußball erfolgreich sein. Und für die Fans von Inter und Milan bedeutet es vor allem eines: Die Zukunft sieht rosiger aus!

Die zahlen sprechen eine deutliche sprache
Ein Blick auf die Bilanz der beiden Mailänder Klubs verdeutlicht die positive Entwicklung:
- Inter: -85 Millionen (2022-23), -36 Millionen (2023-24), +35 Millionen (2024-25)
- Milan: +6 Millionen (2022-23), +4 Millionen (2023-24), +3 Millionen (2024-25)
Diese Zahlen sind ein Beweis dafür, dass die harte Arbeit und die Disziplin der vergangenen Jahre Früchte tragen.
