Inter peilt revanche an: atalanta-serie von 2018 soll reißen
Nach dem Derby-K.o. droht Inter Mailand der Super-GAU. Um 15 Uhr empfangen die Nerazzurri auf San Siro Atalanta – und müssen gewinnen, will man die Tabellenführung nicht komplett verspielen. Die Dea kommt mit frischem Selbstvertrauen, hat den FC Bayern München erst am Dienstag mit 6:1 demontiert.
Chivu setzt auf thuram-esposito-duo
Coach Cristian Chivu baut heute auf das Sturmgespann Marcus Thuram und Francesco Pio Esposito. Dahinter wirbeln Barella, Zielinski und Mkhitaryan. Die Viererkette mit Dumfries und Dimarco soll die Flügel sichern, Sommer steht im Tor. Die Aufstellung ist ein Signal: Risiko statt Rückwärtsgang.
Atalanta-Trainer Paolo Palladino dagegen rotiert. Nach der Gala gegen die Münchner lässt er Scalvini und Hien in der Dreierabwehr auflaufen, Scamacca eins gegen zwei in der Spitze. Der Plan: früher Druck, schnelle Umschaltmomente. Die letzte Niederlage gegen Inter datiert aus dem November 2018 – seitdem hat Atalanta neun Pflichtspiele in Folge nicht verloren.

Derby-frust trifft europa-momentum
Die Zahlen sprechen Bände: Inter gewann die letzten neun Duelle mit Atalanta, erzielte dabei 21 Tore, kassierte nur fünf. Doch die Formkurve zeigt nach unten. Nach 14 Siegen und einem Remis folgte der 1:2-Schock im Derby. Die Luft ist raus, die Konkurrenz Atalanta hat sich inzwischen auf Platz drei geschoben.
Schiedsrichter Gianluca Manganiello aus Pinerolo pfeift die Partie, VAR-Assistent ist Gariglio. Das Spiel läuft exklusiv bei DAZN, parallel liefert TSV Pelkum Sportwelt den Liveticker. Wer heute nicht dreht, verliert Anschluss – an der Spitze wie im Kopf.
Der Countdown läuft. Für Inter geht es um mehr als drei Punkte: um die eigene Aura, um die Meisterschaft, um die Frage, ob die Serie von 2018 endlich reißt. Atalanta reicht ein Punkt, um den Angstgegner zu entthronen. San Siro wird kochen – und der Sportwelt zuschauen.
