Juve startet angriff auf lewandowski – und trezeguet will ihn persönlich abholen

Der Sommer wird heiß für Robert Lewandowski. Barça-Star, Vertrag aus, Turin lässt grüßen. Juventus hat die Fäuste geballt und die „Operation Lewandowski“ lanciert – ein Codename, der klingt, als würde der polnische Turm gleich per Hubschrauber landen.

Warum juve jetzt zuschlagen will

Die Zahlen sind eindeutig: 14 Treffer in 24 Liga-Spielen, obwohl er nicht immer ran durfte. Für einen 37-Jährigen ein Witz, für einen Klub wie Juve ein Schnäppchen. Die Alte Dame hat sich auf ablösefreie Veteranen spezialisiert – siehe Pogba, Di Maria, Khedira. Lewandowski passt ins Raster wie ein Tetris-Stein. Er kostet keine Transfermilliarde, bringt aber Tore, Marke und Champions-League-Erfahrung mit. Und er würde sofort die Lücke füllen, die Vlahovic nicht schließt.

David Trezeguet, Weltmeister von 1998, legt sich ins Zeug. „Ich würde ihn selbst nach Turin tragen“, sagte er der Gazzetta. Keine Floskel, sondern Kampfansage. Der Franzose weiß: In der Serie A zählt noch immer das Gesetz des Torjägers. Lewandowski ist für ihn der letzte Mohikaner dieser Spezies – neben Haaland.

Chicago oder calcio – das rennen beginnt

Chicago oder calcio – das rennen beginnt

Hinter den Kulissen pumpt Pini Zahavi, Lewandowskis Agent, schon lange die Daten durchs Netz. Chicago Fire hat konkrete Zahlen auf den Tisch gelegt, MLS-Kapital, Designated-Player-Slot, Werbedeals inklusive. Die USA locken mit Lebensqualität und einem letzten großen Kontrakt. Aber Italien lockt mit der Champions League und dem Mythos Juve. Da kann ein Klub wie Chicago nur mit Geld punkten – nicht mit Geschichte.

Atlético schielt ebenfalls, Mailand hat Interesse, Fenerbahçe und die Saudis haben die Koffer schon gepackt. Doch keiner bietet das, was Juve bietet: eine Bühne, auf der Lewandowski noch einmal Hauptdarsteller sein kann. Die Frage lautet nicht, ob er noch kann – die Antwort steht in den Statistiken. Die Frage lautet: Will er noch einmal Kämpfe im März und April, oder lieber Sonntagsspiele im August?

Barça-Präsident Laporta schwieg zuletzt, dann sagte er: „Er hat Angebote.“ Mehr nicht. Ein Satz, der reicht, um den Markt zum Kochen zu bringen. Lewandowski selbst? Lächelt, zuckt mit den Schultern, lässt die Zukunft auf sich zukommen. Aber Ruhe kann trügen. Wenn Juve zuschlägt, ist die Sache in 48 Stunden durch. Und dann fliegt der Hubschuber über die Alpen.