Inter knackt transfersommer: palestra fix, jones und solet auf zielkurs
Der FC Inter steht kurz vor der dritten Großoffensive in diesem Sommer. Nachdem die Verhandlungen um Giorgio Palestra mit Atalanta bereits in die finale Phase eintreten, haben die Nerazzurri parallel mit Curtis Jones und Oumar Solet Einigungen über Gehalt und Vertragslaufzeit erzielt – bevor die Vereine überhaupt grünes Licht geben.
Warum inter jones jetzt will
Die Champions-League-Sieger von 2019 suchen frisches Blut mit Erfahrung. Jones war damals 18, saß auf der Bank, trank die Atmosphäre in Liverpool ein. Heute bringt er über 200 Pflichtspiele, zwei Premier-League-Titel und einen Klub-WM-Pokal mit. Seine Ballannahme unter Druck, die Laufwege zwischen den Linien und die robuste Spielweise passen exakt ins Profil, das Trainer Chivu für seine „europäische“ Neuauflage fordert.
Der englische Nationalspieler selbst signalisiert: Anfield gilt als durchgespielt. Er sprach sogar mit Federico Chiesa über das Leben in Mailand – eine Ohrfeige für alle Zweifler, die behaupten, der Deal sei nur Papier.

Die zahlen hinter den deals
Inter legte Liverpool 20 Millionen Euro auf den Tisch, Jürgen Mölders will 30 Millionen Pfund. Die Differenz ist überschaubar, weil Jones 2025 ausläuft und der Spieler mit Nachdruck auf einen Transfer pocht. Bei Solet zahlen die Nerazzurri vermutlich eine niedrige zweistellige Millionensumme, dafür verpflichten sie einen Innenverteidiger, der dribbelt wie ein Sechser und verteidigt wie ein alter Hase.
Palestra wird noch diese Woche für rund 15 Millionen Euro aus Bergamo abgeholt – ein Preis, angesichts seines Alters und des Potenzials fast schon ein Schnäppchen.

Die neue inter-dna
Während die Konkurrenz in Italien noch mit Abgängen hadert, schmiedet Inter die zweite Generation nach dem Doublé. Jones, Solet, Palestra – alle drei unter 27, alle drei mit europäischer Erfahrung, alle drei hungrig. Die Devise lautet: schneller, mutiger, internationaler.
Am Ende bleibt eine klare Botschaft: Mailand bereitet sich nicht auf eine Saison vor, sondern auf ein Jahrzehnt. Wer jetzt schläft, wacht in der Europa League auf.
