Inter gegen atalanta: chivus reaktion nach derby-klatsche

Um 15 Uhr rollt der Ball in San Siro, doch schon jetzt knistert es. Die Inter will nach der Derby-Pleite gegen Mailand zurückschlagen, die Atalanta will die Champions-League-Träume am Leben halten. Beide Trainer haben ihre Formationen auf den Punkt gebracht – und sie verraten viel über ihre taktischen Pläne.

Chivu setzt auf sommer und thuram-esposito

Inter-Coach Cristian Chivu vertraut nach der 1:4-Klatsche im Derby gleich auf mehrere Neustarter. Im Tor steht Yann Sommer, vor ihm bildet ein Dreier-Back-Block aus Manuel Akanji, Yann Bisseck und Carlos Augusto die letzte Hürde. Die Außenbahnen übernehmen Denzel Dumfries und Federico Dimarco, im Zentrum laufen Nicolò Barella, Martin Sucic und Piotr Zielinski auf. Spitze: Marcus Thuram neben Youngster Francesco Esposito – ein klares Signal: Chivu will Druck von der ersten Minute.

Die Atalanta-Antwort folgt sofort. Trainer Roberto Palladino wirft Marco Carnesecchi zwischen die Pfosten, die Dreierkette formieren Giorgio Scalvini, Berat Djimsiti und Sead Kolasinac. Die Flügel gehören Davide Zappacosta und Matteo Bernasconi, im Zentrum stehen Marten de Roon und Mario Pasalic. Hinter der Spitze Gianluca Scamacca operieren Luca Samardzic und Nicolas Zalewski – ein 3-4-2-1, das auf Konter und schnelle Umschaltmomente setzt.

Die zahlen, die vor dem spiel brennen

Die zahlen, die vor dem spiel brennen

Inter kassierte im Derby vier Gegentore – so viele wie in den sieben Spielen davor zusammen. Atalanta blieb in den letzten fünf Auswärtsspielen ungeschlagen, erzielte dabei 12 Tore. Die letzte Direktbegegnung in San Siro endete 4:0 für Inter, doch das war vor 14 Monaten. Seitdem hat Atalanta den Kader um Scamacca und Samardzic verstärkt – beide stehen heute in der Startelf.

Chivu muss gewinnen, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Palladino braucht Punkte, um die Champions-League-Plätze nicht aus den Händen gleiten zu lassen. Die Rollen sind klar, die Formationen stehen. Jetzt zählt nur noch das Ergebnis – und es wird eng.