Imoco und milano fegen ins halbfinale – novara ringt chieri im tiebreak nieder

Das Viertelfinale der italischen Volley-Serie ist Geschichte – und mit ihm jede Spur von Spannung. Conegliano, Milano und Novara lösten vorzeitig das Ticket für die Vorschlussrunde, wobei die Pantere und die Lombarde nicht einmal einen Satz abgaben. Nur Chieri wehrte sich, musste sich aber nach fünf Sätzen geschlagen geben.

Haak und egonu lassen busto und pesaro alt aussehen

In der E-Work Arena von Busto Arsizio war es ein Spaziergang für Conegliano. Isabelle Haak schraubte sich auf 17 Punkte bei 63 % Angriffsquote, Zhu Ting legte 13 drauf, Cristina Chirichella blockschlug sich mit 5 Matchpunkten. Die Hauptrunde? Ein Rohrkrepierer für die farfalle, die nur Gennari in Doppelfiguren führte und dabei 16 Eigenfehler produzierte – vier mehr als der haushohe Favorit.

Bei Milano war wieder einmal Paola Egonu die Schiedsrichterin. 24 Punkte, ein 13-Mauerwerk ihrer Vorderleute, dazu ein MVP-Titel für Anna Danesi – mehr brauchte die Numia nicht, um Vallefoglia mit 3:0 nach Hause zu schicken. Die Hausherren schlichen bei 2:9 in den Startlöchern, kamen zwar auf 20:17 heran, doch Egonu schmetterte vier Punkte im Schlussspurt und beendete jede Hoffnung.

Novara tanzt auf der rasierklinge

Novara tanzt auf der rasierklinge

Chieri zeigte Herz. 8:4 im Tiebreak, 10:10, 16:17 – dann kippte das Match. Ein Out von Tolok, ein Ass von Herbots – 18:16 für Novara. Die Gorgonzola-Städterinnen bekommen nun Conegliano, während Milano auf die Siegerin des heute Abend anstehenden Duells Bergamo gegen Scandicci wartet.

Die Semifinals starten am Wochenende des 14./15. März, gespielt wird im Best-of-five-Modus. Wer den Pokal holt, entscheidet sich wohl zwischen der Über-Mannschaft aus Conegliano und einer Egonu, die gerade die Play-offs zu ihrer persönlichen Bühne erklärt hat.