Ibrahim maza: leverkusens nächster star auf den spuren von havertz und wirtz

Erik ten hags vorhersage wird realität

Die Zeit von Erik ten Hag bei Bayer Leverkusen mag kurz gewesen sein, doch eine seiner Prognosen hat sich als Volltreffer erwiesen. Nur zwei Monate war der Niederländer im Sommer 2023 Trainer, bevor er wieder gehen musste. Damals sagte er: „Wir werden sehen, wer der nächste Kai Havertz oder Florian Wirtz sein wird.“ Und er nannte einen Namen: Ibrahim Maza. Der junge Spieler reagierte damals noch schüchtern, aber voller Ehrfurcht vor seinen Vorbildern.

Maza – der neue superstar von leverkusen

Maza – der neue superstar von leverkusen

Ein halbes Jahr später ist es klar: Ibrahim Maza (20) ist auf dem besten Weg, Leverkusens nächster Superstar zu werden. Er kann ähnlich durchstarten wieWirtz und Havertz, wenn auch mit seinen ganz eigenen Stärken. Im Gegensatz zu Havertz, der 2020 für 100 Millionen Euro zu Chelsea und 2023 zu Arsenal wechselte, und Wirtz, der 2025 für 140 Millionen Euro zu Liverpool gehen wird, zeichnet sich Maza durch eine besondere Kombination aus Spielintelligenz, Dynamik, Dribbling, Übersicht und Mut aus.

Ein vielseitiger spieler im aufwind

Ein vielseitiger spieler im aufwind

Maza kam im Sommer für zwölf Millionen Euro von Zweitligist Hertha BSC und überzeugte sofort im offensiven Mittelfeld. Doch seinen Durchbruch erlebte er auf der Sechser-Position. Trainer Kasper Hjulmand musste aufgrund von personellen Engpässen improvisieren und fand in Maza einen idealen Mann für diese neue Rolle. Der Algerier überzeugte auf ganzer Linie und feierte im Januar beim Afrika-Cup seinen internationalen Durchbruch.

Hjulmand lobt mazas anpassungsfähigkeit

Hjulmand lobt mazas anpassungsfähigkeit

„Er lernt sehr schnell, ist sehr aufmerksam“, lobt Hjulmand. „Ich mag Spieler, die unterschiedliche Positionen spielen können. Das ist eine super Qualität von Ibo.“ Diese Flexibilität nutzt Bayer Leverkusen im Zentrum voll aus. So spielte Maza vergangene Woche beim 1:0 gegen Bremen im defensiven Mittelfeld und bereitete den Siegtreffer vor, während er beim 3:0 in der Champions League gegen Villarreal auf der Doppel-Zehn neben Malik Tillman glänzte.

Statistiken sprechen für sich

Seit Wochen gehört Maza zu den auffälligsten Spielern bei Bayer Leverkusen. Er übernimmt Verantwortung in schwierigen Phasen, reißt das Spiel an sich, kreiert Räume und Chancen, sorgt für Torgefahr und bringt Ruhe ins Spiel. Seine Statistiken sind beeindruckend:

  • Zweikampfquote: 56%
  • Durchschnittlich gelaufene Kilometer pro Spiel: 12,4 km
  • Dribblings: Die meisten aller Bayer-Spieler
  • Dribbling-Erfolgsquote: 76% (Top-Wert)

Auf dem niveau von havertz und wirtz

Mit nur 20 Jahren hat Maza bereits jetzt einen ähnlich großen Einfluss auf das Spiel von Bayer Leverkusen wie einst Havertz und Wirtz in ihrem Alter. Seine Entwicklung ist bemerkenswert und lässt auf eine glänzende Zukunft hoffen. Die Verletzung im Knie beim 3:1 in Frankfurt bremste ihn kurz, doch sein Comeback wird sehnsüchtig erwartet.