Huskies vergeben final-auftakt an krefeld: overtime-drama!
Kassel, 17. April 2026 – Ein bitterer Start in die Finalserie um den Aufstieg in die DEL: Die Kassel Huskies haben das erste Endspiel bei den Krefeld Pinguinen mit 2:3 nach Verlängerung verloren. Trotz zwei Treffern von Dominic Turgeon konnten sich die Nordhessen nicht gegen das druckvolle Spiel der Geißböcke behaupten.
Turbulente partie mit zahlreichen führungswechseln
Vor 8.000 Zuschauern entwickelte sich ein hochspannendes Spiel, das von vielen Führungswechseln geprägt war. Turgeon brachte die Huskies gleich in der siebten Minute in Führung, doch die Pinguine antworteten prompt. Auch sein zweiter Treffer in der 31. Minute konnte das Team nicht über die Zeit retten, denn die Hausherren glich stets aus. Besonders ärgerlich für Kassel war der Shorthander in eigener Überzahl, der das Spiel im zweiten Drittel wieder ausglichen ließ.
Die Statistiken zeigten ein ausgeglichenes Bild mit leicht mehr Schüssen für Krefeld (27:23). Yannik Valenti sprach nach der Partie von einem „Auf und Ab“, was die Intensität des Spiels unterstreicht. Doch die Overtime sollte die Entscheidung bringen.

Krefeld nutzt fehler der huskies gnadenlos
In der vierten Minute der Verlängerung nutzte Max Newton einen Fehler der Huskies-Abwehr und schoss den Puck im kurzen Eck vorbei am Huskies-Goalie. Ein glücklicher Treffer, der die Entscheidung besiegelte. Die Krefeld Pinguinen haben damit das Momentum auf ihre Seite.
Trainer Todd Woodcroft zeigte sich dennoch optimistisch: „Wir haben gezeigt, wenn jemand Krefeld schlagen kann, dann sind wir es.“ Am Sonntag folgt das Rückspiel in Kassel, wo die Huskies alles daran setzen müssen, den Rückstand auszugleichen und die Serie wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Ausgangslage ist klar: Nur ein Sieg zählt, um die Hoffnungen auf den Aufstieg in die DEL am Leben zu erhalten. Die Huskies müssen ihre Leistung steigern und an ihren Fehlern arbeiten, um am Sonntag vor heimischer Kulisse erfolgreich zu sein.
