Huesca stürzt ab: entschuldigung an die fans und neubeginnsversprechen

Ein Schock für die Fans von SD Huesca: Der Abstieg in die Primera RFEF ist besiegelt. Nach dem 0:1 gegen Castellón, einem Spiel, das kaum noch eine Rolle spielte, folgt nun die bittere Bilanz und ein versöhnliches Versprechen an die treue Anhängerschaft.

Die entschuldigung und das eingeständnis des versagens

Der offizielle Statement des Vereins ist schmerzhaft ehrlich. „Liebe Fans“, beginnt der Text, „wir haben eines der schwierigsten Kapitel der jüngeren Vereinsgeschichte erlebt. Der Abstieg ist Realität, und wir wissen, wie ihr euch fühlt.“ Keine Ausflüchte, keine Beschwichtigungen – nur die nüchterne Feststellung: „Wir haben versagt. Wir sind nicht dem gerecht geworden, was Huesca ausmacht.“ Die Führung räumt ein, dass Worte im Moment wenig Trost spenden, betont aber die Notwendigkeit, Verantwortung zu übernehmen und den Fans mit Respekt zu begegnen, die den Verein auch in schwierigen Zeiten unterstützt haben.

Huesca blickt zurück auf eine bemerkenswerte Entwicklung. Elf Jahre am Stück professioneller Fußball, sogar zwei Aufstiege in die Primera División – alles erreicht mit einem vergleichsweise bescheidenen Budget und gegen finanzstarke Gegner aus Großstädten. „Das ist eine außerordentliche Leistung“, so der Verein, „aber heute stehen wir nicht da, wo wir sein wollen. Wir sind im sportlichen Bereich gescheitert, und das tut uns allen weh.“

Die Basis des Vereins wird als stärker und engagierter denn je beschrieben. „Das spornt uns zusätzlich an“, heißt es im Statement. Es folgt die Zusage, alles daran zu setzen, den Fehler wiedergutzumachen. „Alles, was wir aufgebaut haben, hat nur dann einen Sinn, wenn wir es mit Taten belegen. Wir wollen mit Demut, harter Arbeit und Ehrgeiz einen neuen Weg einschlagen – einen Weg, der unserer Vereinsphilosophie entspricht und von der Fanschaft getragen wird. Dieser Verein gehört seinem Volk, und wir werden alles dafür tun, um wieder ihren Erwartungen gerecht zu werden.“

Die Suche nach einem neuen Trainer soll schnellstmöglich abgeschlossen werden, der gemeinsam mit dem Sportdirektor an der Neugestaltung des Kaders arbeiten wird. Das Saisonfinale gegen Córdoba am kommenden Wochenende wird wohl wenig mehr als eine Formalität darstellen. Die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt.

Neuanfang mit weitblick

Neuanfang mit weitblick

Der Abstieg ist ein herber Schlag, aber er bietet auch die Chance für einen Neuanfang. Huesca muss nun seine Stärken analysieren, Schwächen ausmerzen und einen klaren Plan für die Rückkehr in das Profifußballgeschäft entwickeln. Die Fans haben ihr Wort gegeben, und der Verein muss nun beweisen, dass er seinerseits bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und alles zu geben, um wieder erfolgreich zu sein. Die Zeit der leeren Versprechungen ist vorbei – jetzt zählt die Taten.