Eric garcía schafft die sensation: nach vier jahren zurück in spaniens wm-kader
Eric García ist zurück – und wie. Der 25-Jährige vom FC Barcelona feierte am Montag die größte Überraschung des Sommers: Luis de la Fuente nominierte ihn für die WM in den USA, Kanada und Mexiko. Vier Jahre nach seinem letzten Länderspiel hat Martorells Sohn den Beweis geliefert: Wer dranbleibt, kommt wieder durch.
Von der abschiedsfoto zum comeback
García selbst lieferte die emotionale Begleitmusik. Unter ein Foto, das ihn 2022 bei seinem bisher letzten Einsatz für La Roja zeigt, schreibt er: „Das war das letzte Mal, dass ich das Trikot von @sefutbol trug. Seitdem musste ich viele Entscheidungen treffen und leise arbeiten, um besser zu werden – auf und neben dem Platz.“ 51 Pflichtspiele, vier Positionen, ein einziges Ziel: wieder ganz oben mitmischen.
Die Zahlen sprechen für sich. Rechtsverteidiger, Innenverteidiger, Sechser, Linksverteidiger – Hansi Flick stellte ihn hin, wo gerade ein Riss war. García lieferte Stabilität, Passsicherheit und die nötige Cleverness, um Barças junge Defensive zusammenzuhalten. Kein Wunder, dass de la Fuente ihn nun als Joker für alle Fälle einplant.

Stillstand war nie eine option
Was kaum jemand mitbekam: Zwischen den Länderspielpausen verbrachte García Mittwochs und Samstags zusätzliche Einheiten auf dem Trainingsgelände von Sant Joan Despí. Videoanalyse, Gewichtszimmer, individuelle Laufschaltungen – alles außerhalb der Öffentlichkeit. „Ich wollte nicht reden, ich wollte spielen“, sagt er im Gespräch mit Mundo Deportivo. Nun trägt er wieder das rote Trikot – und diesmal will er es behalten.
Spanien startet am 15. Juni gegen Uruguay in die Gruppenphase. García weiß: Ein einziges gutes Spiel kann reichen, um vom Reservisten zum Stammspieler zu werden. Die WM-Bühne ist bereit, der Junge aus Martorell auch. Wer jetzt noch von Glück spricht, hat die letzten 48 Wochen nicht verfolgt.
