Huesca bangt um die torwartposition: wer ersetzt jiménez gegen santander?

Ein Schatten liegt über dem SD Huesca: Nach dem Platzverweis von Dani Jiménez stellt sich die bange Frage, wer ihn im Tor gegen Racing Santander vertreten wird. Trainer José Luis Oltra schweigt behutsam, doch die Spannung im Team ist spürbar.

Oltra hütet die karten – und die nerven

„Dani ist ein Torwart, der dieser Liga eine Menge Punkte einbringt – durch Erfahrung, Niveau und die Art, wie er das Team beeinflusst. Ihn zu ersetzen wird keine leichte Aufgabe“, räumte Oltra in der heutigen Pressekonferenz ein. Doch statt Klarheit zu schaffen, verwickelte er die Journalisten in ein Katz-und-Maus-Spiel: „Ich weiß, wer spielen wird, aber das verrate ich hier nicht. Weder die Spieler noch die Öffentlichkeit sind bereit für diese Enthüllung. Beide Torhüter arbeiten fantastisch, sind absolute Profis, wollen spielen und sind vorbereitet. Ich bin kein Fan von häufigen Torwartwechseln. Wenn ich mich für jemanden entscheide, gebe ich ihm eine Chance, auch wenn es vom Kontext und der Leistung abhängt.“

Auch um die Einsatzfähigkeit von Jorge Pulido ranken sich Fragen. Eine Adduktorenblessur hat ihn in letzter Zeit geplagt, doch Oltra zeigt sich optimistisch: „Er hat gezielt an seiner Genesung gearbeitet. Bei seinem Engagement und seiner Professionalität bin ich zuversichtlich, dass wir ihn am Sonntag in Santander dabei haben werden.“

Defensive schwächen und bittere auswärtsschlachten

Defensive schwächen und bittere auswärtsschlachten

Der knappe Sieg im aragonischen Derbys gegen Real Zaragoza trügt nicht über die grundsätzlichen Probleme hinweg. „Wir haben noch nichts erreicht. Die Saison ist schwierig, aber sie kann ein Erfolg werden, wenn wir unser Ziel erreichen. Es gibt noch viel Luft nach oben, aber für gute Ergebnisse müssen wir unsere Defensive stabilisieren – weniger Gegentore sind ein Muss.“

Besonders schmerzhaft sind die Auswärtsauftritte. „Diese Zahlen lassen mich verzweifeln, sie sind einfach nicht normal“, betonte Oltra. „Wir haben das Potenzial, es deutlich besser zu machen, und das wollen wir am Sonntag zeigen.“

Ein weiterer Dorn im Auge ist der unrühmliche Abgang des vergangenen Spiels. „Huesca und Zaragoza sind wichtige, repräsentative Vereine Aragóns. Eine Rivalität ist in Ordnung, aber man muss sie im Rahmen halten. Das, was dort am Ende des Spiels passiert ist, hätte nicht stattfinden dürfen. Ich habe versucht, meinen Spielern klarzumachen, dass sie sich solchen Aktionen nicht hingeben sollen. Wir müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren – und die war gut genug, um zu gewinnen.“

Die Frage ist: Kann Huesca seine Abwehrprobleme in die Spur bringen und endlich auswärts punkten? Die Antwort geben die Spieler am Sonntag in Santander.