Houary landet in miranda – kann der marokkaner den cd mirandés retten?

Ali Houary sprintet vom nationalen Team direkt in den Abstiegskampf. Der 21-Jährige landete am Donnerstag in Miranda de Ebro, nur 24 Stunden vor dem Kellerduell gegen Albacete (Sa., 19 Uhr, Anduva). Noch ist sein Name nicht auf dem Aufstellungsbogen – aber Antxon Muneta zögert nicht lange, wenn er die Option braucht.

Die u23 ließ ihn ziehen – mit einer auflage

Die u23 ließ ihn ziehen – mit einer auflage

Marrakesch, Montag: Houary trägt das rote Trikot der marokkanischen U23, telefoniert mit dem Staff. Er will weg, zurück zu seinem Leihclub. Die Antwort: „Spiel, aber dann sofort zurück.“ Das Königreich lockert die Kette einen Tag früher als geplant. Der Flug landet, das Handy klingelt – Muneta wartet schon.

Der Mittelfeldmotor verpasste das 2:2 gegen Córdoba, saß aber vor dem Laptop im Team-Hotel und analysierte mit. Jetzt steht er in der Kabine, wo die Luft nach Sieg riecht. Der Vorsprung auf Platz 22: ein Punkt. Die Statistik: Seit Februar holt Mirandés nur einen Zähler pro Spiel – zu wenig, um Atem zu haben.

Elche behält die Rechte, Mirandés behält die Hoffnung. Houary liefert die Energie. Gegen Albacete wird nicht gespielt – wird gekämpft. Wer gewinnt, spielt am Montag noch mit Druck. Wer verliert, bekommt den Vorhang. Houary kennt beide Seiten: In Elche saß er meist draußen, hier darf er endlich drin sein.

19 Uhr, Anduva – das Stadion wird wieder ein Kessel. Houary war schon Nationalspieler, aber das hier ist sein wichtigstes Spiel des Jahres. Kein Fan fragt, wie lange er flog. Sie fragen nur: Bringt er den Ball über die Linie? Die Antwort kommt live, nicht in Worten.