Hormuz-schließung treibt gaspreise um 50 prozent hoch
Seit dem gemeinsamen US-israelischen Militärschlag vom 28. Februar 2026 hat Iran die Straße von Hormuz gesperrt – und die Energiemärkte reagieren genau so, wie es Teheran kalkuliert hat. Beim Handelsstart am 2. März 2026 schoss der europäische Gaspreis (TTF-Index) um 40 bis 50 Prozent in die Höhe. Rohöl verteuerte sich um 7 bis 9 Prozent. Das ist kein Rauschen im Markt. Das ist ein Erdbeben.
Warum hormuz die welt in atem hält
Täglich passiert etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gasbedarfs diese schmale Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Wer dort den Hahn zudreht, dreht ihn überall zu. Iran weiß das. Der Westen weiß das. Und die Märkte wissen es auch – weshalb die Reaktion so heftig ausgefallen ist.
Konkrete Zahlen vom Montagnachmittag: WTI-Rohöl notierte zwischen 71 und 72 Dollar je Barrel, Brent zwischen 78 und 79 Dollar. Der TTF-Gaspreis kletterte auf rund 45 Euro pro Megawattstunde. Zum Vergleich: Noch vor wenigen Tagen bewegte sich der TTF auf deutlich niedrigerem Niveau. Diese Sprünge innerhalb von Stunden sind das, was Energieökonomen als „Schockwelle
