Hoeneß packt aus: kompanys xavi-simons-deal-versuch – und apfelkuchen!

München – Die Transfergerüchte um Xavi Simons und den FC Bayern München nehmen eine überraschende Wendung. Uli Hoeneß hat im Podcast „Auf eine weiß-blaue Tasse“ Details über ein Gespräch mit Vincent Kompany im Vorfeld des möglichen Transfers verraten – und dabei eine unerwartete Rolle für Apfelkuchen gespielt.

Kompany

Kompany's wunsch und hoeneß' klare antwort

Wie Hoeneß berichtete, hatte Kompany im Sommer 2025 bei ihm vorstellig geworden, um sich für die Verpflichtung des damaligen RB Leipzig-Spielers Xavi Simons einzusetzen. Doch der ehemalige Bayern-Boss ließ sich nicht erweichen. „Ich hatte einen Apfelkuchen bestellt, beziehungsweise auf dem Tisch stehen, und habe gesagt: ‚Du Vince, du kannst jetzt noch ein Stück Apfelkuchen essen, aber du bekommst keinen Xavi‘“, so Hoeneß.

Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart ließ Kompany das Gespräch humorvoll Revue passieren. „Eins kann ich vielleicht erzählen – und das habe ich Herrn Hoeneß auch gesagt in diesem Moment: ‚In diesem Alter hätten Sie genauso gepusht‘“, erklärte der Bayern-Trainer lachend. Er bestätigte zwar nicht explizit die Thematik des Treffens am Tegernsee, betonte aber die übliche Vorgehensweise bei Transfergesprächen: „Das ist ein ganz normaler Ablauf, viel Kommunikation. Was wir in der nächsten Transferperiode machen, müssen Sie Christoph und Max fragen.“

Die Rolle des Trainers: Kompany machte deutlich, dass er in den Transferentscheidungen eine beratende Funktion einnimmt. „Ganz am Ende bin ich dabei, um es zu versuchen. Mehr ist es nicht.“ Er wies darauf hin, dass Christoph Freund, Max Eberl, Jan-Christian Dreesen und er selbst regelmäßig Überzeugungsarbeit leisten und dabei stets einen respektvollen Umgang pflegen.

Die Anekdote rund um den Apfelkuchen wirft ein interessantes Licht auf die internen Dynamiken beim FC Bayern und zeigt, wie auch in den höchsten Positionen des Fußballs Verhandlungen mit einem Augenzwinkern geführt werden können. Hoeneß' Entscheidung, Simons nicht zu verpflichten, hat sich bis dato nicht als Fehler erwiesen, doch die Geschichte zeigt, dass Transferpolitik eben nicht nur aus Zahlen und Statistiken besteht, sondern auch aus persönlichen Gesprächen und manchmal auch aus einem Stück Apfelkuchen.