Hoeneß explota: donnarummas foul an musiala – „völliger irrsinn!
Die Wut des Bayern-Ehrenpräsidenten Uli Hoeneß ist noch lange nicht abgeklungen. Fast ein Jahr nach dem brutalen Foul von PSG-Torwart Gianluigi Donnarumma an Jamal Musiala bei der Klub-WM, schießt er nun scharf gegen den italienischen Schlussmann. Seine Worte im Podcast „Auf eine weiß-blaue Tasse“ lassen wenig Zweifel an seiner Empörung.

Ein foul, das eine karriere unterbrach
Die Szene, die Musiala zu einem Wadenbeinbruch und einer Sprunggelenksluxation verurteilte, sitzt Hoeneß noch immer in den Knochen. „Als ich das gesehen habe, dieses, wie ich finde, brutale Foul von dem Donnarumma…“, so der Ehrenpräsident. Er lässt keinen Zweifel daran, dass er die Aktion als gezielte Provokation ansieht: „Der kann nicht sagen, das wollte er nicht. Das war völliger Irrsinn, an der Strafraumgrenze so reinzugehen, mit seinen 110 Kilo.“
Die Verletzung, die Musiala erst im Januar ein Comeback ermöglichte, war eine schwere Last für den gesamten Verein. Hoeneß betont die Schwere der Verletzung: „Das war eine der schwersten Verletzungen, die man haben kann. Da ist das Gelenk aus der Pfanne gesprungen, das heißt, unser Arzt, Dr. Hahne, hat auf dem Platz noch das Gelenk zurückgebracht.“ Die potenzielle Knorpelschädigung durch den Vorfall macht die Situation zusätzlich bedenklich.
Die Reaktion von Donnarumma
Im Anschluss an die Verletzung brach Donnarumma in Tränen aus und entschuldigte sich. Er äußerte sich via Gazzetta dello Sport schockiert über den Vorfall und betonte, dass eine Verletzung Musialas niemals seine Absicht gewesen sei. Doch Hoeneß’ Zorn scheint ungebrochen. Die Frage, ob sich Donnarumma tatsächlich seiner Verantwortung bewusst ist, lässt er unbeantwortet.
Die Folgen dieser einen Szene sind immens – nicht nur für Musiala, dessen Rehabilitation lange dauerte, sondern auch für das Ansehen des FC Bayern und die sportliche Planung. Es bleibt zu hoffen, dass Musiala vollständig wieder gesund wird und zu alter Stärke findet. Denn die deutsche Fußballszene braucht seine Klasse auf dem Platz.
