Hertha bsc patzt in magdeburg: vier spiele ohne sieg!
Ein Schock für die Berliner: Hertha BSC hat auch beim 1. FC Magdeburg nicht die Wende geschafft und unterliegt mit 0:1. Die Misere in der 2. Bundesliga geht weiter – bereits das vierte Spiel in Folge ohne Sieg.

Die abwehr wirkt anfällig, die offensive kraftlos
Die Köpfe der Hertha-Spieler hingen nach dem Schlusspfiff tief. Es war ein Spiel, das wenig Hoffnung auf eine baldige Besserung machte. Magdeburg präsentierte sich als das klar überlegene Team, nutzte die Fehler der Herthaner eiskalt aus und kontrollierte die Partie über weite Strecken. Die Abwehr um Michal Karbownik wirkte schlichtweg anfällig, die Offensive fand kaum Mittel, um die Magdebürger Abwehr zu knacken.
Schon in der ersten Halbzeit war klar, dass es ein schwieriger Abend für die Blau-Weißen werden würde. Chancen auf beiden Seiten, aber ohne zwingenden Abschluss. Baris Atik verfehlte das Hertha-Tor knapp (6.), während Fabian Reese für die Berliner eine gute Gelegenheit vergab (45.+1).
Doch nach der Pause schlug Magdeburg zu. Alexander Nollenberger brachte mit einer präzisen Flanke Ulrich in Position, der den Ball unhaltbar für Hertha-Keeper Tjark Ernst versenkte (61.). Ein weiterer Treffer wurde durch Abseitsstellung von Zukowski annulliert (64.). Hertha bemühte sich zwar, doch die nötige Durchschlagskraft fehlte. Marten Winkler verfehlte das Tor knapp (64.). Und so bedeutete das 0:1 die bittere Erkenntnis: Die Krise hält an.
Die Zahlen lügen nicht: Vier Spiele, null Siege. Das ist eine Bilanz, die Alarmglocken schrillen lässt und die Frage aufwirft, wie es weitergehen soll. Die Fans fordern eine Reaktion, die Mannschaft muss liefern. Sonst droht der Absturz in noch tiefere Tabellenregionen.
Die nächste Herausforderung für Hertha BSC steht bereits bevor. Doch angesichts der aktuellen Leistung ist schwer vorstellbar, wie die Berliner ihre Misere in den Griff bekommen wollen. Die Zeit drängt, denn die Konkurrenz schläft nicht. Ob die Mannschaft von Trainer Schwarz die Kurve noch bekommt, bleibt abzuwarten.
