Herrera plantzt wurzeln in zaragoza – karriereausklang oder neue herausforderung?
Ander Herrera, der argentinische Fußballstar, steht kurz vor seinem Abschied von Boca Juniors und deutet eine vielversprechende Zukunft in Spanien an. Doch statt eines ruhigen Karriereendes scheint ein neuer, aufregender Weg bevor zu stehen.

Familie und fußball: ein balanceakt
Herrera hat in einem Gespräch mit Bolavip seine Pläne offenbart: Zunächst steht die Rückkehr nach Spanien im Vordergrund, um seiner Familie näher zu sein. Nach 15 Jahren Abwesenheit sehnt sich seine Frau nach einem Leben in Zaragoza, der Heimatstadt des Spielers. „Der Familienplan ist, eine Zeit lang nach Spanien zurückzukehren. Meine Frau verdient es auch, nach 15 Jahren, die wir von zu Hause weg waren, etwas Zeit in Zaragoza zu verbringen“, so Herrera.
Doch der Gedanke an ein leises Auslaufen in der spanischen Liga scheint nicht in seiner Natur zu liegen. Vielmehr brodelt die Leidenschaft des Spielers für den Fußball noch immer. Er bemerkt, dass er sich darauf vorbereiten möchte, als Trainer zu arbeiten und sieht sich durchaus in der Lage, einen Beitrag zu leisten. „Ich liebe es, die Entwicklung der Jungs zu sehen. Ich möchte mich darauf vorbereiten, in Zukunft Trainer zu werden. Ich fühle mich fähig und wertvoll, um mehr zu tun.“
Die Frage, ob er noch einmal das Trikot von Real Zaragoza tragen wird, ließ Herrera bewusst offen. „Das werden wir sehen“, antwortete er ausweichend. Ein Treffen mit Lalo Arantegui und Ibai Gómez steht kurz bevor, um die Details zu besprechen. Die Fans von Real Zaragoza dürfen also noch auf eine Überraschung hoffen – könnte Herrera seinen Abschied doch noch einmal im Trikot seines Jugendvereins feiern?
Die Entscheidung, ob Herrera noch einmal auf dem Platz stehen wird oder sich direkt dem Trainerberuf widmet, hängt von den Gesprächen in Zaragoza ab. Die Spannung ist groß. Eine Sache ist jedoch klar: Ander Herrera ist noch lange nicht fertig mit dem Fußball. Er blickt nach vorne, voller Energie und Tatendrang, und bereit für das nächste Kapitel seiner Karriere – egal, ob als Spieler oder als Trainer.
