Held volendet ultratriathlon für sternstunden – bayern nonstop!
Ein Mann, eine Mission, ein ganzes Bundesland: Benedikt Held steht ab Donnerstagabend vor einer sportlichen und humanitären Herausforderung der Extraklasse. Der 23-jährige Triathlet aus Mengkofen will Bayern in einem Ultramarathon durchqueren und dabei Spenden für die BR-Benefizaktion Sternstunden sammeln. Ein unglaubliches Unterfangen, das die Grenzen des Machbaren auslotet.

Von coburg bis füssen: eine tortur aus schwimmen, radfahren und laufen
Held startet seine Odyssee mit 3,8 Kilometern Schwimmen im Coburger Freibad, bevor er in der Nacht 360 Kilometer auf dem Rad zurücklegt. Das Ziel: Sonthofen. Doch damit nicht genug! Als krönenden Abschluss wartet noch ein Marathon über 41 Kilometer auf ihn, der ihn schließlich zum Festspielhaus Füssen am Fuße von Schloss Neuschwanstein führt. Innerhalb von nur 17 Stunden will er diese Strecke bewältigen – ohne Schlaf, ohne Pause, ohne Rücksicht auf Müdigkeit.
Die Zahl, die zählt: Spenden für Sternstunden
Doch es geht Held nicht nur um die sportliche Leistung. Der Ultramarathon ist vor allem eine Spendenaktion für die Sternstunden e. V., die seit 33 Jahren kranken, behinderten und notleidenden Kindern in Bayern und darüber hinaus hilft. Ziel ist es, mindestens 5.000 Euro zu sammeln – ein Betrag, der vielen Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen kann. „Es geht nicht nur darum, Grenzen zu überwinden – es geht darum, etwas Größeres zu schaffen, das Menschen verbindet und inspiriert“, erklärt Held auf seiner Webseite.
Die Idee zu dieser außergewöhnlichen Kombination aus Sport und Spendenaktion kam Held während eines Aufenthalts im Kloster Banz. Er wollte etwas bewegen, das über den reinen Wettkampf hinausgeht. Und mit dem „Bavaria Man“ ist ihm genau das gelungen. Seine Vorbereitung war akribisch: Testläufe in der Dunkelheit, die Überprüfung der Ausrüstung und die Abstimmung mit seinem Team aus Freunden und erfahrenen Triathleten.
Obwohl kein konkretes Zeitziel gesetzt wurde – die Distanz und die unvorhersehbaren Wetterbedingungen machen eine genaue Einschätzung schwierig – steht für Held fest: „Es geht um die Zahl auf der Spendenuhr, nicht um die auf der Stoppuhr.“
Die Unterstützung durch sein Team ist enorm. Über 20 Menschen helfen ihm dabei, sein Ziel zu erreichen – sowohl sportlich als auch finanziell. Ein außergewöhnliches Beispiel dafür, wie Sport und Engagement für einen guten Zweck Hand in Hand gehen können. Der „Bavaria Man“ ist mehr als nur ein Wettkampf – er ist ein Symbol für Hoffnung und Hilfsbereitschaft.
