Rugby-wm 2035/2037: spanien trumpft vor weltverband!

Madrid – Die Luft knistert vor Spannung: Spanien macht ernst im Kampf um die Rugby-Weltmeisterschaften 2035 (Herren) und 2037 (Damen). Alan Gilpin, der CEO von World Rugby, hat in den vergangenen Tagen eine hochrangige Delegation ins Land geschickt, um die Vorbereitungen zu prüfen und Gespräche mit Schlüsselakteuren zu führen. Ein Besuch, der die Ambitionen Spaniens untermauert und die Weichen für ein mögliches historisches Ereignis stellt.

Top-begegnungen mit politik und fußball-giganten

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Die Delegation von World Rugby, bestehend aus Nicola Alesbrook (Events und Planung) und Michel Poussau (Wirtschaft), traf auf eine beeindruckende Riege von Entscheidungsträgern. Neben Juan Carlos Martín 'Hansen' (Präsident der Federación Española de Rugby) und Gabriel Sáez (Vizepräsident) standen Gespräche mit dem Consejo Superior de Deportes, der Sportministerin Milagros Tolón, sowie Vertretern der Stadt Madrid und der Region Andalusien auf dem Programm. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Kooperation mit dem spanischen Fußballverband und der Liga de Fútbol Profesional, deren Stadien eine zentrale Rolle bei der Ausrichtung spielen sollen.

Die Unterstützung der Fußball-Schwergewichte Real Madrid und Atlético de Madrid, die ebenfalls in die Gespräche einbezogen wurden, unterstreicht die breite Akzeptanz und das Potenzial des Rugby-Projekts in Spanien. Javier Tebas, Präsident der Liga de Fútbol Profesional, signalisierte ebenfalls sein Engagement: „Die Kandidatur Spaniens vereint alle Voraussetzungen für ein gemeinsames Erfolgserlebnis. Wir verfügen über organisatorische Erfahrung, erstklassige Infrastruktur und eine Bevölkerung, die Sport als einen Ort der Begegnung und des gemeinsamen Feierns versteht.“

Die Ministerin Tolón betonte die Bedeutung des Rugby für die Gesellschaft: „Es ist ein Sport mit Werten, die nicht nur im Sport, sondern in der gesamten Gesellschaft Anwendung finden können. Die Rugby-Weltmeisterschaft ist ein immens wichtiges Ereignis mit einer enormen wirtschaftlichen Auswirkung.“

Alan Gilpin zeigte sich begeistert: „Es ist ein Vergnügen, in Spanien über Rugby sprechen zu können und zu hören, wie Spanien über Rugby spricht. Die Ambition und das Potenzial Spaniens, ein Ereignis wie die Rugby-Weltmeisterschaft auszurichten, sind beeindruckend.“ Er lobte die enge Zusammenarbeit mit den Sportverbänden, den öffentlichen Verwaltungen und den strategischen Partnern, die eine solide Kandidatur gewährleisten sollen.

Die Federación Española de Rugby sieht in der Ausrichtung der Weltmeisterschaft eine Chance, den Sport in Spanien weiterzuentwickeln und international zu etablieren. Ein Projekt, das weit über den Sport hinausgeht und das Potenzial hat, das Land als Gastgeber für Großveranstaltungen zu positionieren.

Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen, aber die bisherigen Gespräche lassen optimistisch auf die Zukunft blicken. Spanien hat sich als ernsthafter Anwärter auf die Rugby-Weltmeisterschaften 2035 und 2037 positioniert und setzt alles daran, diesen Traum zu verwirklichen. Die Entscheidung von World Rugby wird mit Spannung erwartet.

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