Heim-wm 2027: so trickst der dhb das frankreich-duett raus
Die IHF hat die Lostöpfe für die Handball-WM 2027 veröffentlicht – und Deutschland schlittert nicht in die Hölle. Frankreich drohte als Gruppengegner, doch der DHB zog den Stecker: München, Köln, Stuttgart – die Route wurde so gelegt, dass Les Bleus frühestens im Halbfinale auftauchen. Ein Heimvorteil, der erst auf den zweiten Blick funktioniert.

Warum die schweiz plötzlich der neue angstgegner ist
Die Zahlen sind klar: 10. Juni ist Auslosung, doch die Setzliste lügt nicht. Spielt die Schweiz sich in der Porsche-Arena ein, wartet in der Hauptrunde genau dort auch die DHB-Auswahl. Scheitern die Eidgenossen, rutscht Italien nach – und plötzlich steht Bob Hanning mit seinem Rückkehrteam im Mittelpunkt. Die Pointe: Die IHF hat die Standorte nicht dem Zufall überlassen, sondern die Fan-Landkarte studiert. Kroaten ballen sich in Bayern, Portugiesen verteilt über die Republik. Ergebnis: Magdeburg wird zum kartenneutralen Brennpunkt.
Mark Schober lacht das nicht aus dem Ärmel. „Wir haben Daten, nicht Tarot-Karten gelegt“, sagt der DHB-Chef und meint damit die Heat-Maps der Community-Abos. Die Botschaft: Wer zahlt, darf auch mal winken. Ingo Meckes nimmt’s sportlich: „Ab Hauptrunde wird ohnehin jeder zum Favoriten-Magneten.“ Übersetzt: Erst Stuttgart, dann Köln – und wenn’s kracht, eben Halbfinale gegen Frankreich. Die Uhr tickt, 13. bis 31. Januar 2027, sechs Städte, ein Ziel: Finale in Köln.
Die versteckte Bombe: Ägypten und Argentinien wandern als letzte Top-Nationen noch in den Lostopf. Stuttgart könnte brennen, falls sich die Pharaonen qualifizieren. Die Arena fasst 14.500, die Nachfrage liegt schon jetzt bei 200.000 Ticket-Wünschen. Die Mathe ist einfach: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – oder landet auf der Warteliste.
Fazit: Der DHB hat die Gruppen nicht gemacht, er hat sie orchestriert. Frankreich ist raus, die Schweiz droht, und die Fans bekommen ein Heimturnier, das schon vor dem ersten Wurf nach Finale riecht.
