Bvb schnürt langzeitdeal mit reggiani – italien-abwehrjuwel macht ernst

Luca Reggiani bleibt Schwarz-Gelb. Borussia Dortmund band das 18-jährige Innenverteidigungs-Talent am Donnerstag mit einem Profikontrakt bis 2028, vier Bundesliga-Einsätze nach seinem Debüt. Die Ablöse an US Sassuolo? Laut Vereinsangaben intern gehalten, Marktexperten sprechen von einer niedrigen sechsstelligen Summe plus Nachverkaufsklausel – ein Schnäppchen, sollte Reggiani seine momentane Kurve halten.

Lars ricken: „wir haben ihn vor zwei jahren schon im visier gehabt“

Lars ricken: „wir haben ihn vor zwei jahren schon im visier gehabt“

„Als Luca vor rund 24 Monaten mit 16 nach Dortmund wechselte, war klar: Hier wächst jemand, der körperlich wie spielerisch die nächste Stufe packt“, sagt BVB-Geschäftsführer Sport Lars Ricken. Die Zahlen untermauern es: 1,88 Meter, 83 Prozent gewonnene Zweikämpfe in der U19-Bundesliga, drei Tore, zwei Vorlagen. Kein Wunder, dass Trainer Nuri Sahin den Verteidiger schon im Winter ins Bundesliga-Training lotste. Gegen Augsburg und Mainz durfte er ran, spielte souverän, verlor keinen Ball im eigenen Drittel.

Die Signale sind eindeutig: Dortmund baut nach dem Abgang von Mats Hummels auf Eigengewächs. Reggianis Vertrag gilt als Zeichen, dass der Klub italienische Scouting-Netzwerke weiter ausbaut – Sassuolo war nur der Anfang. Intern heißt es, man habe zwei weitere Spieler der 2008er-Jahrgänge auf dem Zettel, die dieselbe Mischung aus Spielintelligenz und Robustheit bieten.

Was bedeutet das für den Kader? Für Reggiani dürfte die neue Saison die nächste Stufe bringen. Sahin plant mit ihm im Pokal und in der Königsklasse, sollte der BVB die Quali schaffen. Die Konkurrenz auf der Innenverteidiger-Position: Niklas Süle, Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton – alles Nationalspieler. „Ich nehme den Kampf mit“, sagte Reggiani nach dem 3:1 gegen Mainz. „Ich bin hier, um zu lernen und zu stören.“

Kurz gesagt: Dortmund sichertsich mit der Unterschrift nicht nur ein Talent, sondern eine klare Philosophie. Junge, hungrige Verteidiger sollen künftig den Kern bilden. Wer den BVB kennt, weiß: Ein Reggiani ist kein Einzelfall – er ist das nächste Kapitel in einer Erfolgsstrategie, die schon Jude Bellingham und Jamie Bynoe-Gittens hervorbrachte. Die Ruhrpott-Maschine läuft weiter, und Italien liefert den nächsten Schmiedling.