Harry kane zerlegt atalanta und lässt luca toni live schwärmen

47 Tore in 39 Pflichtspielen – Harry Kane spielt sich in München in eine Dimension, die selbst italienische Weltmeister in Verzückung versetzt. Mit einem Doppelpack schoss der Engländer den FC Bayern im Rückspiel gegen Atalanta Bergamo mit 4:1 nieder – und sorgte anschließend für einen Fernseh-Moment, der alles andere als Routine war.

Luca toni flüstert der reporterin ins ohr: „ich bin fußballerisch in ihn verliebt“

Die Kamera lief, das Mikro war offen, und plötzlich wurde aus dem Expertenkommentar ein Liebesbekenntnis. Ex-Bayern-Stürmer Luca Toni, 48, ließ über die Amazon-Prime-Reporterin ausrichten: „Bitte sag Harry, dass ich fußballerisch in ihn verliebt bin. Er ist einer der letzten echten Neuner – bei all dem Tohuwabohu mit falschen Neunen. Und er ist der Beste der Welt auf seiner Position.“

Kane, sichtlich verlegen, lächelte in die Kamera: „Es ist eine Ehre, das von dir zu hören – vor allem von einem Top-Stürmer wie dir. Danke.“ Ein Moment, der selbst in der sonst so gestylten Champions-League-Show rau klang. Authentisch. Fast ein bisschen verstohlen.

Real madrid wartet – und vinícius schickt schon die kriegserklärung

Real madrid wartet – und vinícius schickt schon die kriegserklärung

Mit dem 6:1 im Rücken war das 4:1 im Allianz Arena ein Spaziergang, aber kein Schaulaufen. Kane verwandelte einen Nachschuss-Elfmeter zum 1:0, schob später das 2:0 nach – und zeigte wieder, warum selbst die spanische Presse vor ihm zittert. Denn jetzt kommt Real Madrid. Vinícius Júnior hatte nach dem Sieg gegen Manchester City nur eins zu sagen: „Lasst sie uns packen!“

Die Königlichen kennen den Fluch: Vier Pflichtspiele gegen Bayern in Folge ohne Sieg. Das letzte Mal, dass Real in München gewann, liegt vier Jahre zurück. Aber sie kennen auch Kane – und die Tatsache, dass der Engländer in dieser Saison jeden Gegner in zwei Kategorien teilt: die, die schon kapituliert haben, und die, die es noch nicht wissen.

Bayern-Trainer Thomas Tuchel wird sich in den nächsten Tagen mit der Frage beschäftigen, wie viel Raum man einem Stürmer lässt, der selbst aus Abseitsposition noch Tore schießt. Die Antwort wird entscheiden, ob der Real-Fluch endet – oder ob Kane in zwei Wochen wieder live im Fernsehen ein neues Liebesgedicht auf sich selbst schreibt.