Handball-weltranking: norwegen dominiert, deutschland verbessert sich
Norwegen weiterhin unangefochten an der spitze
Die Europäische Handballföderation (EHF) hat ihre Vierjahreswertung für Nationalmannschaften veröffentlicht. Norwegen setzt sich weiterhin an die Spitze, untermauert durch den Gewinn von drei von vier möglichen Titeln bei Großturnieren. Lediglich bei der Weltmeisterschaft 2023 musste sich das Team im Finale geschlagen geben. Mit einem Punkteschnitt, der dem von Dänemark bei den Männern entspricht, demonstriert Norwegen seine Dominanz im Welthandball.

Die berechnung der ehf-rangliste
Die Berechnung der Rangliste berücksichtigt die letzten beiden Großturniere vollständig, während die vorhergehenden Jahre zu 50% gewichtet werden. Durch die Ermittlung des arithmetischen Mittelwerts aus vier Werten ergibt sich ein Gesamtbild der Leistungsfähigkeit einer Nation. Obwohl Norwegen bei jedem einzelnen Turnier deutlich mehr Punkte erzielen konnte, beträgt der Endstand lediglich 118 Zähler. Diese Gewichtung führt zu einer interessanten Dynamik im Ranking.
Deutschland klettert im ranking
Dank des starken Abschneidens bei der Heim-Weltmeisterschaft mit dem Einzug ins Finale konnte sich das deutsche Team um zwei Plätze verbessern und belegt nun den vierten Rang mit 85 Zählern. Ein beachtlicher Fortschritt, der die positive Entwicklung des deutschen Handballs widerspiegelt. Die Silbermedaille bei der WM 2023 war ein wichtiger Faktor für diese Verbesserung.
Enttäuschung für schweden
Für Schweden verlief die letzte Zeit weniger erfolgreich. Nach einem enttäuschenden Ausscheiden in der Hauptrunde rutschte das Team von Platz vier auf Platz acht ab. Dies zeigt, wie wichtig konstante Leistungen auf internationaler Ebene sind, um im Ranking zu bestehen. Eine klare Warnung für die Zukunft.
Em-qualifikation: deutschland trifft auf slowenien
Im Rahmen der EM-Qualifikation im März trifft Deutschland auf Slowenien, das sich aktuell auf Rang elf im EHF-Ranking befindet. Weitere Gegner auf dem Weg zum nächsten Großturnier sind Nordmazedonien (19.) und Belgien (37.). Eine anspruchsvolle Aufgabe für das deutsche Team, die jedoch mit dem neu gewonnenen Selbstvertrauen bewältigt werden sollte.
Weitere interessante ergebnisse im ranking
Die Schweiz konnte zwei Positionen im Ranking gutmachen und liegt nun auf Rang 14 vor Serbien und Kroatien. Österreich hingegen fiel von Platz 15 auf Platz 17 zurück. Die Rangliste zeigt die stetige Bewegung und den Wettbewerb im internationalen Handball. Hier eine Übersicht der Top 15:
| Rang | Nation | Punkte |
|---|---|---|
| 1 | NOR | 118 |
| 2 | DEN | 98 |
| 3 | FRA | 97 |
| 4 | GER | 85 |
| 5 | NED | 83 |
| 6 | HUN | 73 |
| 7 | MNE | 72 |
| 8 | SWE | 68 |
| 9 | ROU | 50 |
| 10 | POL | 47.5 |
| 11 | SLO | 43 |
| 12 | ESP | 41.5 |
| 13 | CZE | 34.5 |
| 14 | SUI | 32 |
| 15 | SRB | 31.5 |
Als Klaus Schäfer, leidenschaftlicher Sportexperte von TSV Pelkum Sportwelt, bin ich gespannt, wie sich die Nationalmannschaften in den kommenden Jahren entwickeln werden. Der Handball bleibt ein faszinierender Sport voller Spannung und Teamgeist!
