Handball-legende verabschiedet sich: szucsanszki beendet karriere – doch ein letzter titel glitzert!
Ein Abschied, der die ungarische Handballszene erschüttert: Zita Szucsanszki, 147-malige Nationalspielerin und eine der prägendsten Figuren des ungarischen Handballs, hat das Ende ihrer Karriere verkündet. Doch die Frage, ob dies wirklich das Ende ist, hängt noch in der Luft, denn ein letzter großer Titel könnte noch in greifbarer Nähe liegen.

Die nummer 8 ist geschichte: ein denkmal für eine handball-ikone
Die Entscheidung ist gefallen, und sie ist ein Zeichen des Respekts: Beim renommierten FTC Budapest wurde die Trikotnummer 8 von Zita Szucsanszki gesperrt. Eine Ehrung, die ihrer immensen Bedeutung für den Verein und den ungarischen Handball kaum gerecht wird. Geboren in Budapest, begann ihre Karriere bei Postas SE und Kobanya Spartacus, wo sie bereits mit 16 Jahren 2003 in der Eliteliga debütierte. Seit 2005 spielte sie für Ferencvaros, wo sie unzählige Erfolge feierte.
Ihr Debüt im Nationalteam folgte 2006, und in den folgenden Jahren sammelte sie beeindruckende 420 Tore in 147 Länderspielen. Neben der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio folgten fünf Weltmeisterschaften und vier Europameisterschaften. Die Bronzemedaille bei der EM 2012 ist zweifellos der bisher größte Erfolg ihrer Karriere.
Drei Europapokalsiege, drei nationale Meisterschaften und drei Pokalsiege sind nur einige der Titel, die sie mit Ferencvaros errang. Aktuell läuft sie beim neuen Verein Esztergom mit der Nummer 87 auf, ihrem Geburtsjahr. Die Möglichkeit, bei der EHF European League Final4 am 16./17. Mai noch einmal um einen Europapokal zu kämpfen, ist also durchaus gegeben.
Szucsanszki plant, sich verstärkt ihrer Arbeit als Fitnesstrainerin beim Klub zu widmen. Ihre Expertise und ihr Wissen werden dem Team mit Sicherheit zugutekommen. Aber bevor sie sich voll und ganz dem Training widmet, könnte sie noch einmal die Handballbühne erobern und ihren Ruf als eine der besten Spielerinnen Europas festigen. Die ungarische Handballszene verliert eine Legende, gewinnt aber eine wertvolle Trainerin. Eine Ära geht zu Ende, aber die Erinnerung an ihre Leistungen wird für immer in den Herzen der Fans weiterleben.
