Handball-legende simonet beendet karriere: ein abschied in montpellier
Ein Ära geht zu Ende: Diego Simonet, der argentinische Handball-Ausnahmespieler, hängt seine Karriere nach dieser Saison auf. Der 36-Jährige, der in Montpellier zu einer Ikone wurde, verabschiedet sich am 6. Juni im Heimspiel gegen Nîmes – ein „letzter Tanz“, wie er selbst sagt.

Von villa ballester nach montpellier: eine außergewöhnliche reise
Simonets Weg führte ihn von den Jugendligen in Villa Ballester über Brasilien und Spanien nach Frankreich, wo er seit fünfzehn Jahren sein Zuhause fand. Montpellier HB wurde nicht nur zu seinem sportlichen, sondern auch zu seinem persönlichen Refugium. Hier formte er sich nicht nur zu einem Weltklasse-Handballer, sondern gründete auch seine Familie. Die Entscheidung, seine Karriere in Montpellier zu beenden, ist ein Zeichen seiner tiefen Verbundenheit mit dem Verein und der Stadt.
Seine Erfolgsliste liest sich wie ein Who's who des europäischen und argentinischen Handballs. 2018 führte er Montpellier als MVP zu einem sensationellen Champions-League-Titel. Zwei französische Pokale, ein Liga-Pokal und ein Supercup ergänzen seine Sammlung. Doch auch mit der argentinischen Nationalmannschaft feierte „Chino“ Simonet große Erfolge, darunter drei Panamerikanische Spiele-Goldmedaillen und die Teilnahme an drei Olympischen Spielen.
Die „Goldenen Ära“ der argentinischen Nationalmannschaft ist untrennbar mit seinem Namen verbunden. Zusammen mit seinen Brüdern Sebastián und Pablo prägte er das Spiel der „Gladiatoren“ über viele Jahre. Sein Rücktritt aus der Nationalmannschaft im November 2023 markierte das Ende einer Ära, aber sein Vermächtnis wird in der Handball-Geschichte Argentiniens für immer weiterleben.
Der Abschied von Diego Simonet ist mehr als nur der Rücktritt eines Spielers. Es ist der Abschied eines Menschen, der mit Leidenschaft, Talent und Herzblut den Handball geprägt hat. Montpellier verliert eine Legende, aber die Handball-Welt verliert einen außergewöhnlichen Sportler.
