Handballerinnen dominieren nordmazedonien – youngsters beeindrucken!

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat im Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft 2026 gegen Nordmazedonien einen klaren Sieg gefeiert. Mit einem 35:27-Erfolg untermauerten die Vize-Weltmeisterinnen ihre Tabellenführung und sicherten sich damit bereits die Teilnahme an der EM.

Debütanten überzeugen beim kantersieg

Debütanten überzeugen beim kantersieg

Das Spiel in Skopje verlief für die deutsche Mannschaft weitgehend problemlos. Nach einer kurzen Anfangsphase, in der die Gastgeberinnen bis zum 4:4 mithalten konnten, übernahm Deutschland die Kontrolle und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Nina Engel, die mit 22 Treffern eine dominante Figur im deutschen Angriff war. Die Bundesliga-Torschützenkönigin demonstrierte einmal mehr ihre Klasse und führte ihre Mannschaft souverän zum Erfolg.

Ein besonderes Augenmerk galt den jungen Talenten, die im weiteren Verlauf des Spiels die Chance erhielten, Einsatzzeit zu sammeln. Chiara Rohr, U19-Europameisterin und Leistungsträgerin des TV Hannover-Badenstedt, feierte dabei ein gelungenes A-Nationalmannschaftsdebüt. Bereits bei ihrem ersten Einsatz traf sie zur wichtigen 14:20-Führung. Auch Jana Walther, die mit dem HC Leipzig die 2. Handball-Bundesliga anführt, durfte in der Nationalmannschaft ran und bewies ebenfalls ihre Treffsicherheit.

Ein amüsanter Moment während der Partie bot sich, als Alina Grijseels, die Spielmacherin von Borussia Dortmund, den jungen Spielerinnen noch einmal ein Kommando erklärte – mit einem anschaulichen Beispiel: „Der kleine Finger ist Rückpass. Das heißt, wenn der Kreis hier ist, Zwei geht zur Mitte, Rückpass zu dir, Kreis zieht weg. Also DER!“ Die Reaktion der jungen Spielerinnen und der amüsiert grinsende Bundestrainer Markus Gaugisch zeigten, wie locker und positiv die Stimmung im Team ist.

Die jüngsten Erfolge der deutschen Handballerinnen unterstreichen die erfolgreiche Arbeit des Trainerstabs und die hohe Qualität des deutschen Handball-Nachwuchses. Mit Lara Däuble, ebenfalls U19-Europameisterin, kam noch eine weitere talentierte Spielerin zum Einsatz und erzielte den Endstand von 27:35. Das nächste Spiel findet am Sonntag in Hamm gegen Belgien statt – ein weiteres wichtiges Testspiel vor dem Hintergrund der EM im Dezember 2026.

Die deutsche Mannschaft hat sich eindrucksvoll für die EM qualifiziert. Die Zukunft des deutschen Frauenhandballs sieht rosig aus, wenn man bedenkt, welche talentierten Spielerinnen in den kommenden Jahren hinzukommen werden.