Gus kenworthy bei olympia: kreativer protest gegen us-einwanderungsbehörde ice
Olympia in mailand cortina: skifahrer gus kenworthy ergreift position
Gus Kenworthy, der britische Skifreestyler, hat bei den Olympischen Winterspielen in Mailand Cortina 2026 auf eindrucksvolle Weise gegen die US-amerikanische Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) protestiert. Der 34-Jährige, der einen Großteil seines Lebens in den USA verbrachte, nutzte seine Reichweite in den sozialen Medien, um auf die umstrittene Arbeit der Behörde aufmerksam zu machen.

Provokante botschaft im schnee
Vor dem Start der Wettbewerbe veröffentlichte Kenworthy auf Instagram ein Foto, das für Aufsehen sorgte. Darauf zu sehen sind die Spitzen zweier Ski im Schnee, zwischen denen in leuchtendem Gelb die Worte „fuck ice“ geschrieben stehen. Diese klare Botschaft drückt Kenworthys Ablehnung gegenüber der Politik und den Praktiken der ICE aus. Das Bild wurde schnell in den sozialen Medien geteilt und diskutiert.
Aufruf zur politischen beteiligung
Kenworthy ging über den reinen Protest hinaus und stellte seinen Followern eine Textvorlage zur Verfügung. Diese ermöglicht es US-Bürgern, sich direkt an ihre Senatoren zu wenden und gegen die weitere Finanzierung der ICE zu protestieren. Die Vorlage beinhaltet die Forderung nach „echten Leitplanken und Rechenschaftspflichten“ für die Beamten der Behörde. Der Text lautet zitiert: „Unschuldige Menschen wurden ermordet, und es reicht. Wir können nicht tatenlos zusehen, während ICE in unseren Gemeinden weiterhin mit unkontrollierter Macht agiert.“
Kenworthys engagement für menschenrechte
Dies ist nicht das erste Mal, dass Gus Kenworthy bei Olympischen Spielen politisch Stellung bezieht. Bereits 2014 und 2018 nahm er für das Team USA teil und gewann 2014 Silber im Slopestyle. 2019 wechselte er ins britische Team. Bei den Spielen in Peking 2022 kritisierte er offen die Vergabe der Spiele an China und wies auf die Menschenrechtslage im Land sowie den Umgang mit der LGBTQ+-Community hin.
Ioc-regeln und kenworthys protest
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) untersagt politische Botschaften während der Spiele. Allerdings ist Kenworthys Form des Protests nicht angreifbar, da er seinen Protest über Instagram äußerte – außerhalb der Wettkampf- und Zeremonienbereiche. Das IOC teilte auf Anfrage des britischen Guardian mit, dass es keine persönlichen Social-Media-Beiträge reguliert. „Während der Olympischen Spiele haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Ansichten gemäß den Richtlinien zu äußern.“
Weitere nachrichten von olympia mailand cortina 2026
Neben Kenworthys Protest gibt es auch andere Nachrichten von den Olympischen Spielen. So verpasste Mohr den Slopestyle-Wettbewerb, hofft aber auf eine Chance im Big Air. Zudem gab es kuriose Vorbereitungen eines Freestyle-Stars, der zum Training auf dem Boden schlief. Auch der Sieg von Maier gegen Näslund im Finale sorgte für Aufsehen.
Bleiben sie informiert
Verpassen Sie keine aktuellen News und Live-Ergebnisse von Olympia Mailand Cortina 2026! Laden Sie jetzt unsere App herunter und bleiben Sie auf dem Laufenden.
