Guardiola schweigt – und sammer spricht das aus, was alle denken

Pep Guardiola hält den Carabao Cup in den Händen, lächelt für die Kameras – und sagt trotzdem nichts. Nichts über seine Zukunft, nichts über den Sommer, nichts über das Etihad Stadium nach Juni. Manchester City schweigt genauso. Zwei Parteien, eine offene Frage, und die Zeit läuft.

Ein pokal als pflaster, keine antwort als diagnose

Der 0:2-Sieg gegen Arsenal im Carabao-Cup-Finale war mehr als ein Titel. Er war die einzige gute Nachricht in einer Saison, die in der Premier League längst entglitten ist. Mikel Artetas Mannschaft hat die Meisterschaft so gut wie in der Tasche – und Guardiola schaut von der Tribüne des Tabellengeschehens aus zu. Das ist nicht die Realität, die sich der Katalane für sein fünftes Jahr in Manchester vorgestellt hatte.

Aber der Pokal lindert den Schmerz. Vorübergehend. Eine titellose Saison wäre ein Riss im Bild gewesen, das Guardiola in England hinterlassen wollte. Jetzt ist dieser Riss zumindest gekittet. Was bleibt, ist die eigentliche Frage: Bleibt er?

Sammer sagt laut, was andere flüstern

Sammer sagt laut, was andere flüstern

Matthias Sammer kennt Guardiola nicht aus Pressekonferenzen. Er kennt ihn von innen – drei gemeinsame Jahre beim FC Bayern München, Schulter an Schulter. Deshalb trägt sein Urteil ein anderes Gewicht. „Ich habe mich sehr für ihn gefreut