Atlético madrid: nur vier profis trainieren – oblak betritt den rasen
Die Geisterstimmung auf dem Trainingsgelände von Atlético Madrid hält an. Vier Feldspieler der ersten Mannschaft – Griezmann, Koke, Le Normand und Lenglet – plus ein Dutzend Nachwuchsspieler: Das ist alles, was Luis Piñedo und Nelson Vivas während dieser zweiwöchigen Länderspielpause auf dem Rasen vorfinden. Kein Spektakel, kein Hochbetrieb. Nur konzentrierte Arbeit im kleinen Kreis.
Ruggeri schont die beine – und das aus gutem grund
Der Italiener Ruggeri fehlt auf dem Platz, aber nicht ohne Hintergedanken. Mit keinem echten Ersatzmann im Kader – der vergangene Wintertransfermarkt brachte keine Lösung – ist er der siebte Spieler mit den meisten Einsatzminuten im Team. Die Belastungssteuerung greift: Donnerstag und Freitag arbeitet er gezielt im Fitnessstudio, fernab des Rasens. Manchmal ist Pause das klügste Training.

Oblak macht den entscheidenden schritt
Der eigentliche Moment des Tages spielte sich nicht dort ab, wo die vier Feldspieler schwitzten. Auf dem Nebenplatz betrat Jan Oblak erstmals seit seiner Verletzung wieder den Rasen. An der Seite von Reha-Spezialist Óscar Pitillas absolvierte der Torhüter erste Übungen – noch ohne Ball, noch ohne Tor. Kein dramatischer Auftritt, aber ein klares Signal: Der Weg zurück hat begonnen. Die Rückkehr in den Spielbetrieb ist für die Zeit nach der Pause vorgesehen.
Separat, jeder für sich, arbeiten auch Pubill, Mendoza und Barrios an ihrer Genesung. Pubill dürfte als Erster wieder ins Mannschaftstraining einsteigen – möglicherweise schon nächste Woche. Bei Atlético zählt dieser Tage jeder Körper, der wieder auf den Platz zurückkehrt.
