Grizzlies stellen nba-rekord – und verlieren haushoch!

Ein Schock für die NBA: Die Memphis Grizzlies brachen gestern Abend einen unglaublichen Rekord – nur um anschließend völlig von den Cavaliers überrollt zu werden. 29 Dreipunktewürfe in einem einzigen Spiel, gleichbedeutend mit dem NBA-Rekord, konnten den Grizzlies keinen Gewinn bescheren. Das Ergebnis: 126:142 – eine Demütigung der besonderen Art.

Ein rekord, der tröstet wenig

Die Grizzlies reihten sich mit dieser Leistung in eine illustre Riege ein, zu der die Milwaukee Bucks (2020) und die Boston Celtics (2024) gehören – Teams, die im Gegensatz zu Memphis ihren Dreier-Regen in einen Sieg umwandeln konnten. Neun Grizzlies trafen mindestens einmal aus der Distanz, und mit einem beeindruckenden Quotenwert von 49,2 % aus 59 Versuchen zeigten sie eine bemerkenswerte Schusssicherheit. Adama Bal und Dariq Whitehead steuerten jeweils sechs Dreier bei, Lucas Williamson kam auf fünf, während Olivier-Maxime Prosper mit vier Punkten den höchsten Wert seines Teams erreichte und mit 24 Punkten auch den Großteil der Punkte erzielte.

Trainer Tuomas Iisalo versuchte, die Niederlage zu relativieren: „Wir können stolz auf unsere Leistung sein. Die Jungs wollten alles geben, und wir haben sie alle unterstützt. Leider konnten wir keinen Rekord feiern, aber wir haben ihn zumindest erreicht.“ Ein interessanter Nebenaspekt: In den letzten Minuten setzten die Grizzlies absichtlich Fouls gegen die Cavaliers, um die Uhr zu verlangsamen und mehr Ballbesitz für weitere Dreierversuche zu erhalten – ein riskantes Manöver, das sich letztlich nicht auszahlte. Ganze zehn Dreier fielen in dieser Phase.

Kenny Atkinson, Coach der Cavaliers, zeigte sich dennoch beeindruckt: „Sie haben mit einer unglaublichen Präzision geworfen.“ Die Grizzlies, die ihr Dreier-Durchschnitt von 13,7 fast verdoppelten, kassierten bereits ihre 18. Niederlage in den letzten 20 Spielen. Ein deutliches Zeichen für die aktuelle Schwächephase des Teams.

Cavaliers ohne star-power im triumph

Cavaliers ohne star-power im triumph

Die Cavaliers, bei denen James Harden und Donovan Mitchell eine wohlverdiente Pause erhielten, präsentierten sich ohne ihre Stars ebenfalls von ihrer besten Seite. Evan Mobley führte mit 24 Punkten das Punkte-Ranking an, gefolgt von Dennis Schröder (22) und Sam Merrill (21). Es zeigt, dass die Tiefe des Kaders bei den Cavaliers derzeit die Oberhand hat. Die Grizzlies hingegen stehen vor der Herausforderung, ihre offensiven Qualitäten in Konstanz und Erfolg zu übersetzen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Ein Rekord-Dreier-Spiel, das am Ende nichts bringt. Und das ist, in aller Deutlichkeit gesagt, eine teure Lektion für Memphis.