Granada: das urgestein hält die rojiblancos auf kurs
Trotz zahlreicher Umstrukturierungen und taktischer Neuausrichtungen hat Trainer Pacheta im Laufe der Saison eine bemerkenswerte Konstanz bewiesen. Ein Kern von Spielern, die unzählige Minuten und Kilometer auf dem Platz absolviert haben, bildet das Rückgrat der Mannschaft, das Granada schließlich vor der Ziellinie abbringt – wenn auch nicht ohne Schweiß und Blut.

Die elf eisernen männer von granada
Von den 36 eingesetzten Spielern haben elf die 2.000-Minutengrenze überschritten und könnten, so scheint es, die Wunschaufstellung jedes treuen Anhängers dieses Clubs darstellen. Luca Zidane, trotz Konkurrenz und gesundheitlicher Rückschläge – einschließlich seiner argeinischen Nationalmannschafts-Pflichten – hat sich im Tor als unumstrittener Stammkeeper etabliert. Seine Bilanz liest sich mit 2.339 Minuten als eine deutliche Verbesserung gegenüber den anfänglichen Erwartungen.
Die Abwehrreihe präsentiert sich als Bollwerk aus Erfahrung und Leidenschaft. Diallo (2.548 Minuten), Manu Lama (2.870 Minuten), Loic Williams (2.796 Minuten) und Óscar Naasei (2.770 Minuten) bilden eine unaufhaltsame Mauer. Insbesondere Lama und Williams, mit ihren über 2.500 Minuten Einsatzzeit, demonstrieren eine beeindruckende Zuverlässigkeit und haben sich das volle Vertrauen ihres Trainers gesichert. Ihre Präsenz auf dem Feld ist ein Garant für Stabilität.
Im Mittelfeld hat Pacheta zwar immer wieder personelle Veränderungen vorgenommen, doch drei Namen stechen heraus: Alcaraz (2.262 Minuten), Sergio Ruiz (2.061 Minuten) und Alemañ (2.722 Minuten). Dieser letzte Genannte hat sich als unentbehrlicher Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Andalusier erwiesen, weit über die ursprünglichen Erwartungen hinaus. Seine Leistungen unterstreichen seine Professionalität und sein Talent.
Vorn im Angriff tragen José Arnáiz (2.317 Minuten), Jorge Pascual (2.173 Minuten) und Álex Sola (2.604 Minuten) das Hauptlast. Diese drei Spieler, die gemeinsam 19 der insgesamt 49 Treffer Granadas erzielten, haben bewiesen, dass sie auch unter Druck Leistung bringen können. Ihre Entschlossenheit und ihr Kampfgeist waren entscheidend für den Erfolg der Mannschaft. Die Bilanz spricht für sich: Ein Kern von elf Spielern, die die entscheidenden Minuten zusammengetragen haben und das Fundament für die angestrebte Rettung bilden.
