Goretzka vor mega-wechsel: milan lockt mit dreijahres-kontrakt – gehalts-sturz inklusive

Leon Goretzka steht vor dem Absprung. Nach zehn Titeln mit dem FC Bayern schließt sich im Juni die Münchner Ära – und die AC Mailand wartet bereits mit einem Dreijahresvertrag, wie die Gazzetta dello Sport exklusiv berichtet. Für 5 Millionen Euro plus Boni pro Jahr soll Deutschlands Rekord-Nationalspieler die Rossoneri wieder zur Spitze führen.

Warum milan jetzt zugreift

Der Plan ist simpel: Allegri will Goretzka als Zangenangriff gegen Juventus. Die Alte Dame sucht ebenfalls nach einem gestandenen Sechser, doch Milan will mit dem 31-Jährigen das Mittelfeld neu vermessen. Die 5-Millionen-Offerte liegt gut 40 Prozent unter seinem aktuellen Bayern-Gehalt – ein Schnäppchen, weil kein Transferbudget fällig wird.

Die Zahlen sprechen für sich: Goretzka erzielte in 213 Bundesliga-Einsätzen für Bayern 35 Tore, spielt jedoch diese Saison nur noch Nebenrolle. Seine Marktwert-Kurve zeigt seit drei Jahren Talfahrt, doch Milan setzt auf die letzte große Rendite. Italienische Klubs verhandeln erfahrungsgemäß hart: Erst kürzlich einigten sich Inter und Juve ebenfalls auf Null-Budget-Deals, weil Laufzeiten ausliefen.

Atlético hatte im Winter bereits Hand angelegt, sogar Medizincheck war geplant. Goretzka sagte ab – aus Respekt vor dem laufenden Bayern-Kampf. Arsenal beobachtet, doch London will erst im Sommer Pokern. Für den Spieler heißt es: Entweder Milan oder ein vergleichsweise bescheideneres Salär anderswo.

Was goretzka jetzt wirklich plant

Was goretzka jetzt wirklich plant

Sein Berater bestätigt gegenüber Sport1 lediglich, dass „eine Entscheidung erst nach der Saison fällt“. Intern heißt es, Goretzka wolle das Champions-League-Ausscheiden mit Bayern nicht als Bankdrücker verpassen. Zugleich fehlt ihm die Garantie auf Stammplatz – ein Dilemma, das ihn in Mailand lockt, wo sofortige Leistung gefragt wäre.

Bayern-Vorstand Kahn hatte den Schlussstrich schon vor Wochen gezogen: „Wir wünschen Leon alles Gute, aber wir planen ohne ihn.“ Das war’s. Kein Abschiedstranen-Drama, nur kalte Business-Logik. Für Goretzka beginnt die Phase der Selbstvermarktung – und Milan legt mit der Offerte ein emotionales Zuckerl: die Nummer 8, einst geprägt von Gattuso, wartet.

Fakt ist: Wer ablösefrei wechselt, spart Millionen und kann höhere Sign-On-Boni verlangen. Goretzka könnte beim Abschied eine Handvoll Geld kassieren und trotzdem Gehaltseinbußen verkraften. Die Taktik ist klar: Erst Milan-Interesse publik machen, dann weitere Bieter treiben. Die Uhr tickt – in 90 Tagen ist Transferstichtag.

Am Ende zählt nur eins: Ein 31-Jähriger mit 67 Länderspielen will nicht zur Remise werden. Milan bietet Bühne, Juve Konkurrenz, Arsenal Prestige. Goretzka muss sich entscheiden: Geld oder Spielfreude – oder beides in der Serie A, wo Deutsche zuletzt wieder glänzten. Die nächste Woche wird zeigen, ob der Sechser den Deal unterschreibt oder das Pokern weiterzieht. Mailand wartet, München zieht bereits die nächste Karre aus dem Stall.